W a (u) n d e r b a r e s Deutschland (4) – Neuhardenberg (Märkisch-Oderland)

Morgenerwachen am Gabelsee bei Falkenhagen, so...
 
oder so, jeden Tag wohl anders! bitte aufzoomen, da Panorama)
Neuhardenberg: Schloss und Park | Da man einen Schnappschuss (noch?) nicht nachträglich in einen Beitrag umwandeln kann, hier noch ein paar Ergänzungen zu der unter Denkmalschutz stehenden Kirche in Falkenhagen.
Weiter geht die Fahrt ostwärts Richtung Seelow mit einem Einkaufsstopp im

Kunstspeicher Friedersdorf


Der Kunstspeicher ist ein 6-bödiger ehemaliger Getreidespeicher sowie ein technisches Denkmal, in dem heute der "SpeicherLaden", das Wirtshaus, Ausstellungen sowie Künste verschiedener Genres ihren Platz finden. Ein Ort zum Verweilen - in gemütlicher Atmosphäre
http://www.kunstspeicher-friedersdorf.de/
In der zweiten Etage findet man im Speicherladen vieles zum Kramen und Verweilen ein. Nach all den Wanderungen sich mal was Besonderes gönnen! Viele Produkte sind aus dieser Region und von im Oderland lebenden Künstlern hergestellt. Einfach toll, aber nicht gerade preiswert, egal ob Lebensmittel, Getränke, Keramiken, Textilien oder Originelles, Dekoratives, Praktisches…
Nach einem Abstecher zur Gedenkstätte/Museum Selower Höhen wartet schon der nächste Park nördlich von Seelow auf uns, der

Schlosspark Neuhardenberg

Im Jahr 2004 wurde der Schlosspark Neuhardenberg zu "Deutschlands schönstem Park" gekürt. Wer wusste das schon? Der Park ist frei zugänglich und der Eintritt frei.
Östlich am Schloss vorbei gelangt man in den weiten Park, der mit seiner zentralen Blickachse nach Süden unendliche Offenheit suggeriert. Im schlossnahen Bereich weitet sich der Graben zu zwei asymmetrischen Teichen, deren schmale Verbindung einer Brücke Raum gibt. Am Südufer des westlichen Teiches bildet das Marmordenkmal für Friedrich II. einen zentralen Blickpunkt. Vom Denkmal ausgehend eröffnet das wieder-hergestellte Netz von Rundwegen viele überraschende Blickbezüge. Nach Südosten bleibt der Blick über die lange Wiesenfläche durch die geschickte Positionierung einzelner Gehölzinseln immer offen. In Schlossnähe wurde inzwischen durch behutsame Nachpflanzung einzelner Bäume auch für die Zukunft vorgesorgt.

Die ganze Anlage macht einen sehr gepflegten einladenden Eindruck. Unverständlich, das wir vor einem Jahr daran vorbei gefahren waren, ohne zu halten.
Allein der kilometerlange Dorfanger mit alten Eichen, der sich von Seelow kommend wie ein Park durch den Ort zieht, ist eine Augenweide.
Dieses Mal waren die fünf monumentalen Bäume, davon drei Ahornblättrige Platanen, der Anlass meines Besuches. Obwohl nicht genannt, war für mich eine alte Linde südwestlich vor dem Schloss fast noch bemerkenswerter. Näheres konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen.
Wenn schon hier sollte man auch der

Schinkelkirche

unbedingt einen Besuch abstatten:
„Nachdem die barocke Saalkirche des Ortes 1801 einem Brand zum Opfer fiel, gab es ein Jahr später erste Pläne von Schinkel für den Wiederaufbau, welcher 1809 abgeschlossen wurde. Einige Jahre später wurde dann der Innenraum von Schinkel umgestaltet, so dass die Kirche zum 300. Jahrestag der Reformation feierlich eingeweiht werden konnte. 1823 wurde ein Mausoleum für den Staatskanzler Karl-August Fürst von Hardenberg gebaut. Sein Herz wird gemäß seinem letzten Willen im Altar der Kirche aufbewahrt“.
Quelle
http://www.buckow-online.de/freizeit/ausflug/neuha...
Und ist für alle Besucher sichtbar.
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3 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 07.10.2016 | 21:30   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 07.10.2016 | 21:43   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 08.10.2016 | 04:21   Melden
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