W a(u) n d e r b a r e s Deutschland(2) - Rund ums Schlaubetal

Kloster Neuzelle
 
Kloster Neuzelle und Barockgarten
Schlaubetal: Rund ums Schlaubetal | Erster Nachschlag genehmigt?
Und weiter geht es auf der ReiseSpeiseKarte gen Norden.
Starten wir beim

Kloster Neuzelle.

„Die Geschichte von Neuzelle beginnt am 12. Oktober 1268, als Heinrich der Erlauchte die Gründungsurkunde unterzeichnete. Das jährt sich 2018 zum 750. Mal…
Bis 2018 sollen auch die Sanierungsarbeiten der historischen Klosteranlage und ihrer Außenanlage weitgehend abgeschlossen sein. Mit kulturellen Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und wissenschaftlichen Beiträgen soll zum Jubiläum die Geschichte des Klosters gewürdigt werden.“
Quelle:
http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/a...
Im Gegensatz zu unserem Mairundgang besuchten wir dieses Mal auch das

„Himmlische Theater“

mit zwei umfangreich restaurierten Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab
in den beiden Szenen Judaskuss (Bühnenbild Garten) und Kreuztragung Jesus (Bühnenbild Stadt), welche unter optimalen konservatorischen Bedingungen in einem unterirdischen Museumsbau eines Nebengebäudes zu sehen sind. (Um alles vollständig zu sehen und mit Audioguide zu Hören brauchte man mit Kirche und Kreuzgang wohl einen Tag).
Es ist geplant zum 750. Jubiläum 2018 diese durch zwei andere bis dahin restaurierte Bühnenbilder (von ehemals fünf mit 14 Passionsszenen) auszutauschen
Einige Fragmente kann man auch jetzt schon in einem Nebenraum der Klosterkirche sehen

Da die ganze Region maßgeblich von der letzten Eiszeit geformt ist (wäre ein Thema für sich), wollte noch einmal in den

Findlingspark Henzendorf,

nur einige Kilometer westlich von Neuzelle.
„Bereits im Jahr 1992 schufen die polnischen Künstler Kazimierz Krewniak und Adam Sobiraj im Tagebau Nochten Kopien keltischer und hethitischer Steinmetzarbeiten. 1997 übernahm der Landschaftspflegever-band diese Werke und stellte das jetzige Terrain zur Verfügung. Quelle:
http://www.ost-brandenburg.de/naturpark/findlingsp...
Neues konnte ich nach drei Jahren auf dem hügeligen Gelände nicht entdecken. Aber bei strahlenden Sonnenschein machte mir ein erneuter Rundgang trotzdem Spaß.
Künftig soll auf dem Feldweg zwischen Henzendorf und der Heidelandschaft, initiiert durch den Bildhauer Ulrich Thiel, eine aus 1000 Steinen bestehende Zeitschiene der Entwicklung der Menschheit entstehen. Einige gewaltige Findlinge sind schon zu sehen. Also dran bleiben.
Von hier ist es nur noch ein Katzensprung ins

Schlaubetal.

Das Gebiet wurde wesentlich durch die letzte Eiszeit geprägt. Kennzeichen für das Schlaubetal ist die Reichhaltigkeit an eiszeitlich geprägten Seen und Seenketten.
Zu Recht gilt das Schlaubetal als das wohl schönste eiszeitlich geprägte Bachtal Brandenburgs. In dieser AusfIugsregion südöstlich von Berlin finden Erholungsuchende weitgehend unberührte Natur in wohltuender Abgeschiedenheit und Stille. In ihrem Verlauf fließt die Schlaube durch wildromantische Täler und sumpfige Wiesen, passiert mal dickes Gebüsch, mal weite Wälder. Mit ihrem klaren Wasser speist der Bach malerische Seen und treibt wie vor hundert Jahren klappernde Mühlen an.
Die Region ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber und Wanderer. Vom Erholungsort Müllrose aus können Sie zu dem

25 Kilometer langen Schlaubetal-Wanderweg

aufbrechen. Es gibt aber auch eine Vielzahl kleiner Wanderwege. Sie führen oft an denkmalgeschützten alten Mühlen vorbei. Einige dieser Mühlen wie die Bremsdorfer Mühle wurden zu Gaststätten, andere zu einem Mühlenmuseum.“
Quelle
http://www.reiseland-brandenburg.de/ausfluege/ausf...
Noch zu DDR-Zeiten hatte ich in diese schon damals gut erschlossene Wanderregion zwei Wochenendbrigadefahrten organisiert. Ich denke noch heute gerne an diese Zeit zurück!
Dieses Mal wanderten wir vom Parkplatz bei der Jugendherberge und Gaststätte „Bremsdorfer Mühle“ auf dem Schlaubetal-Wanderweg ca. 8 Kilometer rechts entlang am „Großen Treppelsee“, der Schlaube und dem „Hammersee“ nordwärts zum Forsthaus „Siehdichum“ und auf der westlichen Seite dann zurück. Rast machten wir nicht im vollen Gasthaus, sondern in freier Natur.
Ich kenne nur wenige Seen, wo man über so weite Strecken einen nicht von Schilf versperrten Blick hat. Ob der reizvolle Mischwald aus Erlen, Buchen und Kiefern, oder die Beobachtung von Wasservögeln. Für Abwechslung ist gesorgt. Nur Wanderern oder Radfahrern - obwohl an einem Sontag unterwegs – sind wir trotz traumhaften Wetters nur wenigen begegnet.
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3 Kommentare
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 03.10.2016 | 15:16   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 08.10.2016 | 17:02   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 08.10.2016 | 20:00   Melden
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