BUGA 2015 Havelregion, Mitte Juni, Teil B (von Premnitz nach Havelberg)

Premnitz an der Havel
  Rathenow: "Havelland" | Fünf sind eins. Deins … und nun auch meins!

Man sollte keinen Standort auslassen!

Premnitz (Bild 1 bis 12)

Der Park liegt mitten im Wohngebiet, umgeben von Neubau-Wohnblöcken und Rathaus. Die Anwohner können von ihren Fenstern direkt auf die farbenprächtigen Blumenrabatten schauen.
Tolle Informationstafeln über geplante Maßnahmen zur Renaturierung der Havel sind auf der 10 m hohen Aussichtsplattform direkt am Fluss montiert. Man hat dort einen wunderbaren Blick über die Havellandschaft.
Die üppigen Blumenwelten und der Naturerlebnispfad im Auenwald liegen teils direkt am Wasser. Schön anzusehen sind auch die Sonnenfänger Cazador-del-sol ® (übrigens verteilt auf alle 5 Standorte) bzw. die faszinierenden Leuchtmöbel sunart. ®.
Hier gibt es auch einen schönen Wasserspielplatz für die (Premnitzer) Kinder.
Gesamteindruck: ein relativ kleines Gelände ideenreich gestaltet, Entspannung pur vor der Haustür.

Rathenow, der heimliche Favorit der BUGA (Bild 13 bis 32)

Mit ca. 24 ha gehört die Stadt zu den großen Standorten. Bestehend aus dem Optikpark, der schon 2006 eine Landesgartenschau beherbergte und dem Weinberg, ein Waldareal, in dem ein überzeugender Park angelegt wurde.
Da wir den Optikpark schon kannten, haben wir diesmal darauf verzichtet, auch den letzten Parkwinkel zu erkunden. Die riesige Wechselflorpflanzung mit den Farbpyramiden, einige Kletterelemente für Kinder, oder die optischen Phänomene sind jedoch immer wieder interessant und lassen die Zeit schnell vergehen. Auch eine kleine Floßfahrt auf einem Havelaltarm entlang des Park-Geländes ist ganz romantisch.
Wer will, kann gegenwärtig den BUGA-SKYLINER, den mit über 70 Metern höchsten mobilen Aussichtsturm der Welt, „besteigen“ bzw. sich hinauf fahren lassen (ab 29.8 dann in Havelberg).
Der große Weinberg vereint Natur und Kunst und ist etwas für die ganze Familie. Ein Beispiel ist die große Spiellandschaft "Echsenland" unterhalb des Fels- und Steppengarten am historischen Bismarckturm. (Wir haben gesehen und gehört, wie auch Erwachsene begeistert die Riesenrutsche ausprobierten.) In diesem Gelände gibt es viele schöne Blumenanlagen und auch einige ungewöhnliche Arrangements, die den ganzen Park ein bisschen ungewöhnlich und interessant machen.
(Auch zwei Wochen nach dem verheerenden Unwetter in Rathenow war wegen Aufräumungsarbeiten leider immer noch ein Teil des Auenwaldes gesperrt.)

Amt Rhinow/OT Stölln (Bild 33 bis 48)

Auf dem "ältesten Flugplatz der Welt"

Hier ist es nicht nur für Lilienthal - Fans und Interessenten der IL 62 „Lady Agnes“ (benannt nach der Frau Lilienthals) interessant.
Übrigens landete dieses ausrangierte Langstreckenflugzeug am 23. Oktober 1989 auf der nur 860 m kurzen Landebahn des Segelflugplatzes (normalerweise werden mindestens zwei km ebene Betonpiste benötigt!). In einem Film im Flugzeug (heute ein Museum) ist diese spektakuläre Landung zu sehen.
Im Eingangsbereich wird der Besucher von einer Vielzahl Wildrosen empfangen, schön kombiniert durch die verschiedenen Blühzeiten, so dass die Besucher im Spätsommer sicher auch noch ihre Freude haben werden.
Auf dem Hanggelände des Fliegerparks (Trockenrasen) ist aus Holzbohlen eine (riesenlange) Gangway nachempfunden. Der Naturerlebnispfad zeigt beiderseits des Weges über der Erde Steppen- und Präriestauden, präsentiert in so genannten Steppengleitern. Das ergibt ein sehr ungewöhnliches Bild und bietet immer wieder neue erlebnisreiche Ansichten und Eindrücke. Das Areal um „Lady Agnes“ wurde ebenfalls mit vielen Stauden sehr sehenswert gestaltet.
Das überraschend informative Lilienthal-Centrum (der Erfinder und Geschäftsmann hatte viel mehr drauf als nur Fluggeräte) ist für BUGA Gäste kostenlos.

Hansestadt Havelberg

Das Parkgelände wurde rund um den Dom St. Marien gestaltet, ist klein, aber interessant.
Sehr schade, dass das „Haus der Flüsse“ erst am 13.7. eröffnet wird.
Der Kreuzgarten des Domes St. Marien wurde mit einbezogen, auch Domführungen oder Orgelkonzerte sind möglich. Ganz selbstverständlich wurde die vorhandene Kleingartenanlage mit einbezogen. Wir hatten einen kurzweiligen Spaziergang rund ums Domgelände.
Für einen Abstecher zur Blumenschau in die Kirche St. Laurentius waren wir leider zu erschöpft, da die BUGA bereits nach Schlosspark Krumke (zwei Stunden) und europäischen Storchendorf Rühstädt. (drei Stunden) unser Nachmittagsprogramm war.
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6 Kommentare
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 26.06.2015 | 09:50   Melden
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Brunhild Schmalfuß aus Halle (Saale) | 26.06.2015 | 10:58   Melden
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Katrin Koch aus Friedersdorf | 27.06.2015 | 00:21   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 27.06.2015 | 10:08   Melden
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 05.07.2015 | 19:13   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 14.07.2015 | 20:29   Melden
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