Hexen auf Hexenbesen gibt es nicht nur im Harz

Guten Appetit in meiner Gaststätte zum Auerhahn
 
auf einer Nebenstraße am 18 Mai 2015 eintauchen in das herrliche Grün...
Marienbad (Tschechische Republik): Penzion Kladská | 6000 erwartete Besucher aus ganz Deutschland auf dem Hexentanzplatz ist mir viel zu viel Rummel, da suche ich sie lieber in der ruhigen Natur.
Heute nun die schon lange versprochene Fortsetzung meiner Maienreise 2015 rund um die „Taiga“ im Kaiserwald.

Start war wieder die Allee vor dem Schloss Metternich in Kynzvart (Königswart).

*)
Nur einige meiner am 18. Mai 2015 in 90 Minuten geschossenen 170 Fotos auszuwählen, fällt schwer.
Jeder einzelne Baum war für uns (und andere mit viel Phantasie) ein Traum und zeigte viele Fabelwesen – und wieder keine Zeit für einen Besuch des Schlosses, weil Montag geschlossen.

Weiter ging es zum Glatzener Moor/Kladské rašeliny.

**)
Nach einer wunderbaren Stärkung bei herrlichen Wildgerichten im „Auerhahn“ – unter den gestrengen Augen einer Hexe auf dem Kamin ging es wieder ins Moor.
Gleich am Anfang über eine große Lichtung eine interessante Lehrstunde skurriler Bäume. Emsig suchte ich die auf der Lehrtafel gezeichneten auf der moorigen Wiese. Und bald tauchte er wieder von der Wiese gut sichtbar auf, der uns schon wohlbekannte

Hexenbesen

Aber auch an einer Birke davor, konnte man je nach Blickrichtung und-winkel verschiedene Figuren ausmachen.
Am Holz(bretter)weg wurde gerade emsig ausgebessert und ein netter Mann trug den Rollstuhl meiner Schwiegermutter bis zur wieder befahrbaren Stelle. Der ganze kurze Rund Parcours zeigte sich wie im März außerordentlich vielgestaltig.
Diesen Kaiserwald & Taiga würde ich unserem Salegaster Forst noch vorziehen - wenn mit Fahrrad mal schnell erreichbar.

Ein ausführlicher Kommentar über unser späteres Nachtlager im - Hotel Kloster Teplá - würde jetzt zu weit führen, ich will mit einigen wenigen Schnappschüssen schon etwas neugierig machen…auf mehr, wenn es jemanden interessiert. ***)
Und das alles geschah an einem Tag Mitte Mai!
Das Hotel wurde 1993 in Betrieb gesetzt; in einem Nebengebäude des im Jahr 1193 von den Prämonstratensern gegründeten Klosters. Der Klosterbegründer, der böhmischen Adelige Hroznata, ließ übrigens in der Region des moorigen Geländes um das heutige Marienbad Wasserproben ziehen und gab den Anstoß zur Gründung des Kurbades und seinen ca. 100 Quellen im Umfeld.
Teplá liegt in guter Ausgangslage, denn nach Marienbad, Karlsbad, dem wunderschönen Natur und Landschaftsschutzgebiet Slavkovský les (Kaiserwald) und vielen anderen Ausflugszielen ist es nur ein Katzensprung. Ein Tennisplatz grenzt unmittelbar an.
Seit 2008 trägt das Kloster den Titel Nationales Denkmal Tschechiens. Es lässt hoffen, dass die Spuren des baulichen Verfalls während der Zeit von 1978 bis 1990 auch im Interesse des Hotelbetriebes - schrittweise beseitigt werden. Sehenswert ist das Klosterareal aber schon heute. Zum Beispiel die mit über 100.000 Bänden und 1.000 Handschriften zweitgrößte Barockbibliothek Tschechiens!

Zum Hexentitel zurück. Statt dichtem Menschengedränge lässt sich so ein langer Tag in freier Natur sehr gut mit Brauereigeistern ausklingen.
Anlage:
*)
http://www.mz-buergerreporter.de/sandersdorf-brehn...
**)
http://www.mz-buergerreporter.de/sandersdorf-brehn...
***)
https://www.holidaycheck.de/hrd/hotel-klaster-tepl...
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Ulrich Kruggel aus Dessau-Roßlau | 30.04.2016 | 22:49   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 30.04.2016 | 23:02   Melden
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