Kunstwanderweg Kleinbreitenbach bei Arnstadt/Thüringen

"Bus" Haltepunkt am Kunstwanderweg: rechts ein abgebranntes Streichholz von Porczak (Polen)2002
Plaue: Kunstwanderweg |

Zauberhafter Ausflugstipp für Groß und Klein.

Auf diesem Wanderweg sind Kunst und Natur harmonisch vereint.


Die Volkshochschule Arnstadt– Ilmenau organisiert in regelmäßigen Abständen in Kleinbreitenbach ein internationales Kunstsymposium. Unter dem Motto „Kleine Welt–große Welt“ beschäftigen sich jeweils fünf bis sechs Künstler mit immer wechselnden Themen. Das 14. Symposium fand im August 2014 unter dem Thema „Rhythmus“ statt (das 15. dann wieder 2016).
Die dabei entstandenen zahlreichen Kunstwerke aus unterschiedlichsten Materialien verblieben weitgehend im Ort (mittlerweile über 50) und sind seit 2001 auf einem Rundwanderweg als Freiluftgalerie das ganze Jahr über zu besichtigen.

Bei einem Kurzurlaub Ende Oktober 2014 im Ilmtal wurden wir auf den Kunstwanderweg aufmerksam gemacht. Trotz dichten Nebels fuhren wir hin und waren unendlich begeistert (der Nebel war eine tolle Kulisse).
Schon lange liebäugelten wir mit dem Gedanken, den Wanderweg zu einer anderen Jahreszeit erneut zu erkunden, auch um zu sehen, was 2014 neu dazugekommen ist.
Gestern nun war es soweit, wir scheuten die 200 km Anfahrt nicht. Das Wetter spielte auch prima mit - der Himmel zeigte sich bedeckt. Keine Sonne blendete uns beim Betrachten der Kunstwerke. Auf dem gesamten Rundweg sind in kurzen Abständen die Kunstobjekte installiert (langsam wird der Platz knapp). Er beginnt auf einer Dorfstraße an der alten Wehrkirche von Kleinbreitenbach. Schon bald führt er über einen Wiesenhang hinauf in den Wald. Immer fast am Waldrand entlang, hatten wir ständig schöne Ausblicke auf die Objekte und die schöne Landschaft. Aber ebenso haben wir uns an vielen Frühlingsblumen, den ersten Knospen an den Bäumen sowie markant gewachsenen Bäumen erfreut.
Der außerordentlich kurzweilige Rundweg ist nur ca. zwei Kilometer lang. Wir waren trotzdem fast zweieinhalb Stunden unterwegs. Und ein weiterer Pluspunkt - die himmlische Stille (vom wohltuenden Vogelgezwitscher abgesehen) - uns ist die ganze Zeit keine Menschenseele begegnet

Es waren nicht nur die vielfältigsten Kunstwerke zu bestaunen, welche die Phantasie ständig aufs Neue herausforderten. Nein, auch die frühlingshafte Natur, die Ausblicke über Wiesen auf die gegenüberliegenden Reinsberge waren traumhaft schön. Nun fehlen uns nur noch die Eindrücke, wenn die Orchideen blühen.
Genug geredet, jetzt zeige ich eine kleine Auswahl meiner mehr als 200 Schnappschüsse. Eine letzte Bemerkung noch. Kunst, die das ganze Jahr allen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, ist vergänglich – bei einigen Exponaten war das nach drei Jahren schon deutlich zu sehen.

Ihr müsst mir nun gestatten – zwischen Kunst und Natur sowie Herbst 2012 und Frühling 2015 hin und her zu wechseln.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mittdeldeutsche Zeitung | Erschienen am 07.05.2015
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6 Kommentare
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Brunhild Schmalfuß aus Halle (Saale) | 27.04.2015 | 11:10   Melden
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Annette Funke aus Halle (Saale) | 27.04.2015 | 12:49   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 28.04.2015 | 10:59   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 06.05.2015 | 12:52   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 06.05.2015 | 13:19   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 15.05.2015 | 08:31   Melden
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