Reise durch Ostböhmen – 7.) Neustadt an der Mettau und Umgebung

Nové Město nad Metují (Neustadt an der Mettau) liegt reizvoll auf einem Felsenvorsprung, der von drei Seiten von der Mettau umflossen wird.
Nové Město nad Metují (Tschechische Republik): Marktplatz und Schloss | 20. August - Dritter Urlaubsvormittag.
Mittlerweile lieben wir es, wenn wir abwechselnd – wenn möglich sogar an einem Tag – Kultur und Natur kombinieren können. Lasst euch weiter überraschen, ob es uns wieder gelungen ist.


Nové Město nad Metují liegt im Vorland des Adlergebirges.

Sie zählt zu den schönsten Renaissancestädten Tschechiens und steht seit 1970 unter Denkmalschutz.
http://www.novemestonm.cz/de/
Diese Stadt ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 37 Städte und Gemeinden mit dem Namen Neustadt aus mehreren Staaten in Europa zusammengeschlossen haben.
Sie liegt reizvoll auf einem Felsenvorsprung, der von drei Seiten von der Mettau umflossen wird.
Beeindruckend ist der Marktplatz mit seinen Renaissancehäusern und Laubengängen, der Pestsäule, dem Rathaus und der Kirche der Hl. Dreifaltigkeit in der Süd-Ost-Ecke des Marktplatzes.
Auf dem Marktplatz konnte man sogar zwei Stunden kostenlos parken. Zeit genug für unser Vormittagsprogramm.

Etwa 1501 wurde auf der Nordwestseite des rechteckigen Marktplatzes ein Kastell errichtet, das in späteren Jahren zu einem Renaissanceschloss umgebaut wurde (heute in Privatbesitz)
Wir hatten Glück und konnten gleich an einer interessanten Führung teilnehmen. Leider ohne Fotoerlaubnis. So muss ich mich auf Außenaufnahmen und den tollen Ausblick vom Turm beschränken.
Auch der anschließende Besuch des kleinen Barockgartens war ein Erlebnis. Man erreicht ihn über einen überdachten Laubengang und wirft als erstens einen Blick auf die Terrassenmauer mit 24 Zwergen.

Anstelle eines angenehmen Spaziergangs durch ein schattiges Tal zum Zusammenfluss der Flüsse Metuje und Olšenka in dem Ort Peklo (Hölle), wählten wir aus Zeitgründen das Auto. Hier in einem gutbesuchten stilmäßigen Restaurant mit Teufelsmotiven findet man auf der Speisekarte auch „teuflische“ Spezialitäten.

Danach unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher zur

Holzkirche St. Johannes der Täufer in Slavoňov

.
Sie wurde 1553 erbaut und 1705 mit Wandmalereien ausgeschmückt. Zusammen mit dem Glockenturm und dem Friedhof ist sie ein bemerkenswertes Ensemble, das als Weltkulturerbe in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde. Leider konnten wir die Kirche nicht betreten, sondern nur durch ein Türfenster einen Blick ins Innere werfen.

Auf ähnliche Weise verlief dann noch der Nachmittag beim Schloss in Ratibořice (Ratiborschitz) und im Großmuttertal…
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