Schlösser und Landschaftsparks der Gemeinde Machern-Püchau, Teil 1 von 2

Schloss Püchau, Außenansicht
Machern: Schloss und Schlosspark Püchau | Und wieder hat mich ein Maiausflug von Katrin Koch angeregt, gestern bei ruhigem Spätherbstwetter ihren Spuren zu folgen und Neues zu entdecken.

Beim dem Vorausgehenden Googeln bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass es, von Delitzsch kommend nur 6 km vor Machern noch etwas andere Kleinode zu erkunden gibt, nämlich…

Das Romantische Hochzeits- und Tudorschloss Püchau mit Park


Neben 5 anderen Ortsteilen gehört auch Püchau zur Gemeinde Machern in Westsachsen.
Für Machern war 2015 ein Höhepunkt – es ist 1000 Jahre alt geworden.

Das ist aber Garnichts, denn

Püchau ist der urkundlich erstgenannte Ort in Sachsen:

„ 924 Flucht König Heinrich I. auf die Burg Püchau (Bichni) vor den Ungarn. … Erste schriftliche Nennung und urkundliche Erwähnung bei Thietmar von Merseburg….
….Das Püchauer Schloss darf für sich in Anspruch nehmen, der Ort zu sein, der sich am frühesten als sächsischer Besitz nachweisen lässt.“
Nachzulesen bei:
http://www.schloss-puechau.de/geschichte

Obwohl rund um das Schloss viel gebaut wird, ist es doch für Besucher zugängig.

• Vielleicht besuche ich am 12. oder 13. 12. noch die stimmungsvolle Adventslesung mit arkadischer Poesie durch die Schlossherrin.
• Für Hochzeitsfeierlichkeiten ist die Trauung in der benachbarten Kirche möglich, welche über eine original aus dem Jahre 1562 erhaltene alte Steinbogenbrücke in 2 Gehminuten erreichbar ist.
• Freitag bis Sonntag hat auch ein Schlossrestaurant geöffnet.

Hier noch etwas aus der Geschichte des Landschaftsparks:
„Carl Friedrich Anton von Hohenthal ließ von 1833 bis 1835 unter Leitung des Schlossgärtners Hetzger den bisherigen kleinen am Schlosshang gelegenen Lustgarten erweitern und einen Landschaftspark im englischen Stil anlegen.
Der Schwanenteich entstand ab 1836, nach der Trockenlegung der Sümpfe“.

Der heute noch (oder wieder) sehr eindrucksvolle Schlosspark mit vielen wunderschönen auch seltenen Bäumen und zahlreiche Rhododendren lädt zum Spazieren, Verweilen und Träumen ein.
Es soll auch Raritäten geben, wie beispielsweise einen wunderschönen Trompetenbaum, Gurkenmagnolie, Tulpenbaum und Soulangsmagnolie(?), doch die habe ich (noch) nicht entdeckt.

Auch die liebevollen gärtnerischen Elemente am und auf dem Schlossberg haben mir sehr gefallen.
Beim Blick nach unten auf die Pferdekoppel waren auch noch die Umrisse eines kleinen Labyrinths erkennbar.

Nun weiß ich; allein für Püchau im schönen Muldetal kann man sich einen ganzen Tag Zeit lassen (es gibt im Ort auch einen Pfauenhof mit Pfauen- und Reptilienzucht).
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4 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 18.11.2015 | 05:28   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 18.11.2015 | 18:06   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 18.11.2015 | 18:25   Melden
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Katrin Koch aus Friedersdorf | 02.12.2015 | 22:27   Melden
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