Von Gubin in den Fürst-Pückler-Park Branitz in Cottbus

Wasserpyramide im Park Branitz
Cottbus: Fürst-Pückler-Park Branitz | Vor der Heimreise besuchten wir um die Mittagszeit noch einen großen Bauernmarkt in der Nähe des historische Rathauses (mit Bausubstanz aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut und erweitert im 16. und 17. Jahrhundert. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde es originalgetreu wiederaufgebaut). Daneben die Ruine der im 14. Jahrhundert erbauten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten spätgotischen Stadtkirche.

Wir hätten mit Hänger anreisen sollen, denn so eine Vielfalt an Blumen habe ich noch auf keinem Gartenmarkt in unserer Nähe gesehen! Während meine Frau begeistert einkaufte, spielte ich Transportarbeiter und stopfte das Auto voll. Zum Trost erzählte mir in einer Verschnaufpause ein älterer Herr sehr interessante Dinge über das alte Guben … und auch schon als Vorgeschmack über den Park Branitz.

Dadurch blieb leider für eine Besichtigung der Altstadt keine Zeit mehr. Zumal ich für die Heimfahrt nicht die schnellste Route wählte.
Stattdessen machten wir 17 Uhr noch Zwischenhalt im Branitzer Park (Start vom fast leeren Parkplatz in der Kastanienallee).
Das letzte Mal war ich 1971 als Student im Zuge meiner jährlichen Radtour von Jugendherberge zu Jugendherberge (damals durch Preußen und Sachsen bzw. von Berlin nach Dresden) dort. Fast einziges Hilfsmittel war ein Jugendherbergsverzeichnis.

Ein großes Versäumnis bei diesem für mich einfach herrlichen

sächsischen „Gartenträume Wald- und Wiesenpark“

Zwischen den vielen Bäumen merkte man vom schwülheißen Wetter nichts.

Während rund um das Schloss auch fremdländische Gehölze zu sehen sind, stehen im Park darum nur einheimische Bäume. Besonders gefielen mir die vor die Wäldchen solitär auf die Wiesen gesetzten Bäume oder kleine Baumgruppen.
Ein Graureiher gehörte scheinbar zum lebenden Inventar. Während ich mich bei meinen Streifzügen in Muldenähe ich mich den Reihern (und Wildenten) nicht auf 100 Meter nähern konnte, lies dieser mich bis ca. 5 bis 10 Meter an sich heran, bevor er ein Stück weiter stolzierte und später einfach ans andere Bachufer flog.
Ähnliches erlebten wir wenig später am Pyramidensee mit Schwänen.

Ein einzelner Kahn der während unseres Rundganges um die Seepyramide gestakt wurde, erinnerte mich etwas an den Wörlitzer Park.
Fragt mich besser nicht, welchen der beiden Parks ich schöner finde!

Wem ich etwas neugierig gemacht habe findet in meiner Fotoauswahl, den Bildunterschriften oder natürlich dem Internet noch mehr…
Und südlich von Cottbus gibt es noch einen weiteren Pücklerpark in Bad Muskau und einen ca. 200 ha große Rhododendron/Azaleenpark in Kromlau - Zeit müsste man haben, denn für einen Tagesausflug ist es ein bisschen weit…!
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 07.06.2016 | 21:58   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 07.06.2016 | 22:46   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 08.06.2016 | 14:45   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 15.06.2016 | 11:02   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 16.06.2016 | 22:29   Melden
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