W a(u) n d e r b a r e s Deutschland - Oberlausitz und Spreewald

Im Lausitzer Findlingspark Nochten

Noch einmal fast hochsommerliche Landschaften – À la carte gewünscht?

Wie mit einer Speisekarte oder Programmvorschau will ich neugierig machen auf uns bislang wenig bekannte Regionen (mehr dazu vielleicht im Winter).

In den letzten zwei Jahren hat meine Frau und mich eine neue Leidenschaft gepackt.

Ich suchte im Norden, Osten, Süden und Westen
nach monumentalen Bäumen oder ihren Resten

Also nicht mehr der Sturm auf hohe Gipfel (möglichst > 2000m), sondern die Suche nach Natur- und Kulturdenkmälern in flacheren Gefilden.
Ohne die Deutsche Einheit wären solche tollen Erlebnisse unmöglich gewesen! Mit viel Geld hat sich in den letzten Jahren doch einiges zum Positiven verändert.
So sind wir in den letzten beiden Septemberwochen bei letztmaligem traumhaftem Sommerwetter zwischen Oberlausitz- Spreewald – Schlaubetal und Märkischer Schweiz sehr, sehr fündig geworden.
Wir starteten am 21. September in der

Lausitz im Findlingspark Nochten

, gleich neben dem Kraftwerk Boxberg. Er ist viel mehr als nur eine Ansammlung von über 7000 Findlingen aus den letzten Eiszeiten, sondern gleichzeitig ein Landschaftsgarten mit fast 40 kunstvoll angelegten verschiedenartigsten Gartenparkbereichen. Irgendwelche sind mit sicher das ganze Jahr über sehenswert. Jetzt im Spätsommer waren wir besonders von den ca. 40 verschiedenen Heidearten entzückt (auf dem Wochenmarkt in Gubin konnten wir zum Glück später etliche verschiedene ergattern).
Am Nachmittag unternahmen wir noch eine zweistündige erste Erkundigungstour im

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

. Aber nicht für 50 € pro Stunde bequemen Wegen mit Kutsche sondern per pedes teils auch über Wiesen und im Wald im polnischen Teil des Parkes. Von den 10 Parkbereichen haben wir aber leider aus Zeitgründen nur 2 „angenagt“,
Mein zu Hause am PC modifizierter Parkplan war dabei sehr hilfreich:
http://www.monumentaltrees.com/de/deu/sachsen/niederschlesischeroberlausitzkreis/6360_badmuskau/12560/

Zum Abschluss noch eine Kurze

Stippvisite in Straupitz Spreewald.


Für eine individuelle zweistündige Kahnfahrt wie vor 3 Jahren war es zu spät, doch ein kurzer Abstecher zur Europas letzten produzierenden historischen Holländerwindmühle mit drei Müllereigewerken unter einem Dach: (Mahlmühle - Ölmühle – Sägemühle) musste sein. Während meine Frau im historischen Kornspeicher in Straupitz den späten Nachmittag genussvoll bei Tee und Kuchen ausklingen ließ, suchte ich noch die Heiligen Eichen im Byttnahein. Es gibt davon mehrere. Doch die größte, die noch steht, ist die Florentiner-Eiche, wenn auch nur als Torso. Siehe auch:
http://www.mz-buergerreporter.de/sandersdorf-brehn...
Kleine Anmerkung – bei einer künftigen ähnlichen Tour kommt unbedingt ein Bandmaß mit ins Handgepäck!
Bitte auch auf die Bildunterschriften achten, schrittweise Ergänzungen nicht ausgeschlossen)…
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1 Kommentar
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 02.10.2016 | 15:25   Melden
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