Die Deutschen kommen in die Jahre - Der demografische Wandel in Mansfeld-Südharz

Am Mittwoch besuchte ich den Landtagsausschuss für Arbeit und Soziales, der in der Mammuthalle Sangerhausen tagte.

In der öffentlichen Beratung diskutierten die Abgeordneten unter anderem den demografischen Wandel in unserem Landkreis. Mit einem Anteil von 52 Prozent Älterer an der Gesamtbevölkerung, belegt Mansfeld-Südharz neben Dessau einen Spitzenplatz. Davon leben 65 Prozent im ländlichen Raum. Darüber hinaus verzeichnet der Landkreis einen Anteil junger Menschen unter 25 Jahre von nur 18 Prozent. Dies stellt uns hinsichtlich des Arbeitsmarktes und im Hinblick auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel vor enorme Herausforderungen. Für die Unternehmen ist die langfristige Personalplanung wichtiger denn je. Für sie gilt, auch in Zukunft ihren Bedarf an ausreichend qualifizierten Mitarbeitern decken zu können.
Laut Auskunft der Agentur für Arbeit müssen quantitative Maßnahmen zum Ausschöpfen des bestehenden Potenzials an Arbeitskräften ergriffen werden, z. B. ein vermehrtes Angebot an Vollzeitstellen für Frauen oder das Zurückgreifen auf Arbeitslose. Die qualitativen Maßnahmen umfassen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote, insbesondere auch für ältere Mitarbeiter und Arbeitslose.

Im innerdeutschen Vergleich wird das Land Sachsen-Anhalt in den kommenden 15 Jahren den höchsten Bevölkerungsverlust unter allen Bundesländern zu erleiden haben.
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