Ohne Sprache geht es nicht

Zu Besuch bei den Thyraspatzen

Bund fördert Kitas im Bereich Sprache und Integration


Sprachkompetenz stärken, Integration fördern, das sind die Ziele des Bundesprogramms „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 2011 werden im Wahlkreis 74 insgesamt 13 Kindertagesstätten mit einer Fördersumme von ca. 25.000 € pro Jahr und Einrichtung für die Laufzeit von drei Jahren unterstützt.

Auf Ihrer Sommertour durch den Wahlkreis besucht die Bundestagsabgeordnete Uda Heller (CDU) fünf Einrichtungen in den Orten Berga, Kelbra, Querfurt und Merseburg, die das Bundesprogramm „Sprache und Integration“ erfolgreich umsetzen.
Ende August standen zunächst die Kindertagesstätten „Thyraspatzen“ (Berga) und „Kyffhäuserzwerge“ (Kelbra) auf dem Plan. In beiden Einrichtungen ist mit Hilfe der Programmförderung des Bundes jeweils eine Erzieherin mit der Umsetzung des Angebots in den Gruppen betraut. Die Mittelverwendung bleibt in erster Linie aber den Trägern der Einrichtungen überlassen.
So wurde in Berga eigens dafür eine Erzieherin mit der Zusatzausbildung als „Spracherzieherin“ für 20 Wochenstunden eingestellt. In Kelbra erhielt eine bereits zum Team gehörende Fachkraft eine Stundenerhöhung, um das Bildungsprogramm in den einzelnen Altersgruppen anzuwenden. Darüber hinaus wurden außerdem aus dem Fördertopf des Bundes Mediengeräte und hochwertige Spiel- und Beschäftigungsmaterialien angeschafft, die methodisch und didaktisch so aufbereitet sind, dass die Sprachförderung von Kindern bereits im Kindergartenalter wirkungsvoll praktiziert werden kann.

„Der Spracherwerb ist der Schlüssel für die Integration in das gesellschaftliche Leben und der Grundstein für den späteren Erfolg in Bildung und Beruf“, so die Abgeordnete, die als Mitglied im Bildungsausschuss der CDU/CSU Bundestagsfraktion tätig ist.
Hintergrund des Programms sind zahlreiche Studien, die wiederholt gezeigt haben, dass vor allem fehlende sprachliche Kompetenzen bei Kindern den weiteren Bildungsweg und damit den späteren Einstieg ins Erwerbsleben erheblich beeinträchtigen können. Ohne Sprache geht es eben nicht und leider werden schon die ganz Kleinen viel zu oft und zu lange vor dem Fernseher geparkt.

Die Bundestagsabgeordnete Heller legt besonderen Wert auf persönliche Praxisbesuche in den sozialen Einrichtungen ihres Wahlkreises. So kann sie sich vor Ort über die Umsetzung und die Wertigkeit des Bundesprogramms „Sprache und Integration“ informieren und damit eine objektive Einschätzung abgeben, wenn im Bundestag über die Verlängerung der Förderlaufzeit entschieden wird.
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