wütende Friederike

Unsere Harzregion wurde von der wütenden Friederike arg gebeutelt, besonders traf es Wolfsberg. Alle Orte hier oben waren ab fast genau 14.36 Uhr von der Außenwelt abgeschottet. Das Funk und Stromnetz brach zusammen. Die Straßen zwischen den Orten wurden von Umstürzenden Bäumen blockiert. Der Waldboden ist derart aufgeweicht, dass die großen Fichten samt Wurzel umbrachen. Viele mutige Männer der Feuerwehr und auch privat Leute gingen mit der Kettensäge an die umgestürzten Bäume und immer wieder brachen neue um. Ich denke das der Muskelkater in den Armen enorm war. Auch schweres Gerät von hier ansässigen Firmen halfen dabei die Straßen frei zu bekommen. Einige Pendler mussten ihre Autos stehen lassen und sind zu Fuß nach Hause, was nicht ungefährlich war. Die Hilfsbereitschaft war sehr groß. So haben zum Beispiel bei Herrn Husemann so einige Schulkinder sowie auch Erwachsene aus den umliegenden Orten verbracht und wurden auch gut versorgt. Wer heute durch Wolfsberg fährt kann erahnen wie wütend Friederike war. So manchem Waldbesitzer stehen die tränen in den Augen, bei diesen enormen Verlusten. Und trotzdem müssen wir dankbar sein das niemand zu Tode gekommen ist und sich die Schäden an den Häusern in grenzen halten. Wir sind nochmal gut davon gekommen.
Ich möchte mich bei all unseren mutigen Feuerwehrmännern und Frauen, die Ehrenamtlich diese Kraftanstrengungen leisten, bei den ansässigen Firmen und privat Leuten ganz herzlich bedanken. Immer wieder ist es diese Hilfsbereitschaft die unserer Zusammenleben ausmacht und jeder von uns der in Not gerät möchte das ihm geholfen wird. 
Danke
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