Unterschiede bei Hunde und Katzen

Mal was zum Nachdenken:

Hunde müssen an der Leine geführt werden, obwohl dies nicht ihrer Natur entspricht.

Katzen dürfen ohne Leine sich draußen aufhalten.

Hunde ohne Leine kosten dem Besitzer ein Ordnungsgeld.

Katzen ohne Leine, kosten dem Steuerzahler Geld bzw. dem Tierschutzverein Geld (was dieser anderweitig verwenden könnte), da diese sich unkontrolliert vermehren und man wilde Katzen kastrieren muss.

Hundebesitzer zahlen Hundesteuer ohne was dafür zu bekommen. (z.B. Hundewiesen) Und füllen so die Stadtkassen.

Katzenbesitzer zahlen keine Steuern.

Hunde müssen gechipt werden, damit man den Besitzer ermitteln kann.
Katzen brauchen keinen Chip.

Hunde benötigen (in Sachsen-Anhalt ist es Pflicht) eine Haftpflichtversicherung.
Katzen benötigen dies nicht, auch wenn diese Schäden anrichten können.

Macht der Hund einen Haufen und der Besitzer es nicht Weg, kostet es ein Ordnungsgeld.
Katzen dürfen überall ohne Strafe ihr Geschäft machen. Vorzugsweise im Sandkasten.

Und nun regen sich die Katzenbesitzer auf, das nicht kastrierte Katzen an die Leine sollen?

Katzen haben Narrenfreiheit in Deutschland. Traurig das man Unterschiede macht.


Ihr dürft gerne hier mit mir darüber diskutieren.


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Und nun auch ein paar Infos dazu:

Zitat:
"Frei lebende Katzen - umgangssprachlich "Wilde Katzen" genannt - sind die Nachkommen ausgesetzter bzw. entlaufener und/oder unkastrierter Hauskatzen. Leider gab und gibt es immer noch Menschen, die wegziehen und ihre unkastrierten Katzen zurück lassen oder sich einfach nicht mehr um die Tiere kümmern. Auch unerwünschter Nachwuchs, den die eigene Katze mit nach Hause bringt und den man über Kleinanzeigen nicht "los" wird, landet oft sich selbst überlassen auf der Straße.

Diese Tiere vermehren sich dann naturgemäß insbesondere an Ballungsorten, an denen sie ein hohes Nahrungsangebot finden. Kleingartenanlagen bieten Unterschlupf, Nahrung in Form von Mäusen, Vögeln und Komposthaufen und sind daher beliebte Anlaufpunkte. Zusätzlich finden viele Gartenfreunde im Sommer Gefallen an den süßen Tierchen und füttern sie - zumindest bis zum Herbst, dann kümmert sich niemand mehr. An die Kastration denkt kaum ein katzenlieber Tierfreund.

Erst wenn aus zwei Katzen sechs oder mehr geworden sind wenden sie sich dann dringend Hilfe suchend an den Tierschutzverein, der bitte sofort ausrücken und die Tiere mitnehmen soll. Wohin? Na ins Tierheim wohin denn sonst ...
Können diese Tiere tatsächlich im Tierheim Obdach finden?

NEIN! Es handelt sich in den allermeisten Fällen um Tiere, die sich weder anfassen geschweige denn einfach so einpacken und abtransportieren lassen. Sie sind verwildert, dulden Menschen kaum näher als maximal 2 Meter."

Quelle: Tierheim Brandenburg

Zitat:
"Hundehalter - Hundesteuer
Führen mehrere Personen einen gemeinsamen Hausstand oder Haushalt, dann ist jeder dieser Personen Gesamtschuldner der Hundesteuer für einen gemeinsam gehaltenen Hund. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Hund als Nutztier allen Personen im Haushalt dient. VG Kassel, Az.: 5 UE 2111/97"


"Katzenrecht : Katzenschutzverein - Kastrations- und Kennzeichnungspflicht
Mit seiner Klage will der Katzenschutzverein gerichtlich festgestellt haben, dass der beklagten Stadt Karlsruhe eine taugliche Rechtsgrundlage für den Erlass einer Verordnung zur Kastrations- und Kennzeichnungsplicht von frei lebenden Katzen zur Verfügung steht. Der Kläger macht geltend, die Vermehrung freilaufender wilder Katzen sei zu bekämpfen, weil für streunende Katzen die Gefahr der Unterernährung und ein hohes Risiko lebensbedrohlicher Erkrankungen bestehe.
Nach Auffassung der Richter kann der klagende Katzenschutzverein nicht verlangen, dass das Gericht - gleichsam im Wege eines Rechtsgutachtens - die Rechtsordnung daraufhin untersucht, ob der Stadt für den Erlass der begehrten Rechtsordnung eine taugliche Ermächtigungsgrundlage zur Verfügung stehe. Unabhängig davon sei der Katzenschutzverein aber auch deshalb nicht klagebefugt, weil es ihm in dem Verfahren nicht darum gehe, eigene Rechte gegenüber der beklagten Stadt durchzusetzen. Weder das einfache Recht noch das Verfassungsrecht verschafften dem Kläger im vorliegenden Zusammenhang eine solche eigene Rechtsposition. Zwar sei der Verein Träger des Grundrechts auf Vereinigungsfreiheit. Daher sei auch das satzungsmäßige Betätigungsfeld des Vereins - der Schutz von Katzen - grundrechtlich geschützt. Jedoch garantiere dieses Grundrecht nicht ein bestimmtes Ergebnis der satzungsmäßigen Betätigung oder gar deren optimale Entfaltung. Die satzungsgemäße Betätigung des Vereins werde durch den Nichterlass der streitigen Rechtsverordnung nicht in grundrechtsrelevanter Weise behindert. Auch der im Grundgesetz verankerte Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, wonach der Staat u.a. auch die Tiere schütze, verschaffe dem Verein ebenfalls nicht die erforderliche eigene Rechtsposition, die Anknüpfungspunkt für die begehrte Feststellung sein könne. Die Feststellungsklage wurde als unzulässig abgewiesen. So entschied das VG Karlsruhe am 26.04.2012, 3 K 2151/11"

Quelle: Tierrecht-Anwalt
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