Der 4. Februar ist der Weltkrebstag

Rund 70.000 Frauen erhalten jährlich eine Diagnose über Brustkrebs. Natürlich sind auch Männer betroffen. Es ist daher höchste Zeit, dass die medizinischen Möglichkeiten in der Brustkrebsdiagnostik endlich in vollem Umfang ausgeschöpft werden. Wenn ein Tumor diagnostiziert wird, besteht die Behandlung üblicherweise aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. In vielen Fällen könnte auf eine Chemotherapie verzichtet werden, wenn gleich nach der Tumor-Diagnose ein Prognosetest vorgenommen würde. Rund 15.000 Patienten könnte jährlich die Tortur einer Chemotherapie erspart bleiben. Die Kosten pro Test sind zwischen 2000 und 3000 Euro.
Das Einsparpotential läge dennoch bei geschätzten 100 Millionen Euro. Den Handlungsbedarf sehen wir bei den kassenärztlichen Landesvereinigungen. 10 von 17 Krankenkassen übernehmen die Kosten. In den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen sind die „Geneseporessionstests“ nicht enthalten. Wir fordern deshalb die anderen Krankenkassen auf, sich dem guten Beispiel anzunehmen. Die Heilungschancen sind gut, aber es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
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