Wanderung zum Himmelreich bei Walkenried

Klosterruine in Walkenried
Wanderung zum Himmelreich am 13.05.2017

Der Blick aus dem Fenster verhieß nichts Gutes. Nebel und Pfützen vom Regen der vergangenen Nacht waren zu sehen. Aber was sollte es. Um 9 Uhr war Treffpunkt am Sammelplatz am Heizwerk in Sangerhausen, wo sich 16 Wanderfreunde des ASV Sangerhausen zur heutigen Wanderung trafen.

Mit dem Auto ging dann die Fahrt über die Autobahn und über einige Nebenstraßen nach Walkenried, wo wir die Autos auf dem Klosterparkplatz abstellten. Zum Glück hatte sich die Wetterlage gebessert und die Sonne lugte durch die Wolken.

Nach dem die Wanderschuhe geschnürt waren, nahmen wir die neun Kilometer lange Rundwanderung in Angriff. Kurz hinter Walkenried erreichten wir dann den nördlich verlaufenden Karstwanderweg. Die ersten Kilometer führten vom Klosterparkplatz in Walkenried über Feld- und Waldwege entlang des Itelteiches zum Himmelreich. Das ist ein mit Buchen bestandener Gipsrücken, welcher sich zwischen Walkenried und Ellrich befindet. Unterhalb des Gipsrückens befindet sich die Himmelreichhöhle mit einer Länge von 170 Meter, 85 Meter Breite und 45 Meter Höhe. Durch die Höhle führt ein Eisenbahntunnel, der circa 268 Meter lang ist. Die Höhle selber ist nicht für Besucher zugänglich.

Nach Erreichen des Hexentanzplatzes wurde eine längere Wanderrast eingelegt. Hier ist auch die Stempelstelle 167 für die Harzerwandernadel. Im Anschluß an unsere Wanderrast ging es auf dem Karstwanderweg Richtung Ellrich. Kurz vorm Erreichen der KZ-Gedenkstätte wird dann der Pontelteich zum Teil umrundet.

Nach dem Überqueren der Bahnlinie Ellrich Northeim erreicht man beim Ortsrand von Ellrich den Kolonnenweg, wo dann der Wanderweg in einen Wiesenweg übergeht, welcher uns nach Walkenried zurück führt.
( Der Kolonnenweg ist ein befestigter Fahrweg an der ehemaligen innerdeutschen Grenze).
Der Wanderweg geht stets leicht bergauf, wobei man erneut den Kolonnenweg quert. Auf der Höhe des Campingplatzes bei Walkenried neigt sich dann der Wanderweg zur Wieda. Dem Bachbett folgend erreicht man über eine Brücke die Ruinen des Zistersienser-Kloster Walkenried.

Nach einer Besichtigung der Klosteranlagen erholten wir uns in der Gaststätte Bischoffs-Eck. Anschließend besuchten wir noch die Gartenmodellbahn in Walkenried in der Nähe des Bahnhofes. Von hier erfolgte die Rückfahrt nach Sangerhausen, wo der Wandertag nach sieben Stunden endete.
1
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.