Uda Heller zum heutigen MZ-Artikel: Mifa wird zum politischen Zankapfel

Im Laufe meiner 25jährigen Tätigkeit als haupt- und nebenberufliche Politikerin habe ich eins gelernt:
Nur Zusammenhalt, Miteinander und Offenheit führen zu positiven Ergebnissen.
Umso mehr hat mich die Überschrift „Mifa wird zum politischen Zankapfel“ in der Lokalausgabe der MZ erstaunt und geärgert!
Unterschriftenaktionen und Bekenntnisse zum Standort des Unternehmens können und werden den Investor nicht zum Verbleib in Sangerhausen veranlassen! In unserem Landkreis, in dem seit der Wende die höchste Arbeitslosenquote zu verzeichnen ist, unterstelle ich den Politikern aller Parteien sowie den Bürgern, dass sie den Traditionsstandort in Sangerhausen halten wollen. Doch an dieser Stelle ist es eben unerlässlich, gemeinsam an der Umsetzung zu arbeiten.
Da ich selbst viele Jahre mit meinem Ehemann unternehmerisch tätig war, kann ich die Entscheidung des Mifa-Eigentümers Herrn von Nathusius, einen geeigneten Standort zu finden, der auch unternehmerisches Entwicklungspotenzial bietet, völlig nachvollziehen.
Die Hauptaufgabe liegt dabei bei der Stadt Sangerhausen, möglichst schnell geeignete Alternativflächen zur Verfügung zu stellen.
In einem intensiven persönlichen Arbeitsgespräch habe ich Herrn von Nathusius als sehr erfolgreichen, aber auch verantwortungsbewussten Unternehmer kennengelernt. Nach wie vor steht Herr von Nathusius zum Traditionstandort Sangerhausen – trotz vorliegender Angebote der Nachbarländer.
Als Bundestagsabgeordnete sehe ich meine Aufgabe darin, so gut wie möglich meinen Wahlkreis und vor allem auch die Unternehmen zu unterstützen. Dies werde ich aber auch weiterhin nicht breit in der Öffentlichkeit diskutieren oder über die Lokalzeitung thematisieren.
Wichtiger ist die Entwicklung unseres Landkreises und dass die hier ansässigen Unternehmen auf geeignete Fachkräfte und ausbildungsreife Auszubildende setzen können. Im Rahmen meiner Möglichkeiten kann und werde ich auch weiterhin den Unternehmen in unserer Region unterstützend zur Seite stehen.
Von meiner Heimatzeitung allerdings wünsche ich mir vor allem auch positive Signale – nicht nur im Zusammenhang mit der Standortfrage der Mifa. Nur mit offenen und wachen Augen ist die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises auch tatsächlich zu sehen.
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