Ein Reisebericht: Marling bei Meran (Südtirol)

Tiroler Platz in Marling.

Endlich Urlaub! Aber wohin?


Meine Frau und ich haben uns kurzfristig entschlossen, eine Woche Urlaub zu nehmen und genüsslich auszuspannen. Ein Freund hat uns Südtirol empfohlen und zwar speziell den Ort Marling. Nach kurzer Überlegung und einem Blick ins Internet waren wir auch schon überzeugt und starteten am nächsten Morgen gen Süden nach Marling.

Herrliche Sonne in alpinem Flair


Marling liegt 25 Kilometer nordwestlich von Bozen in unmittelbarer Nähe von Meran. Der schöne Ort ist am besten über den Brenner Pass mit dem eigenen Pkw zu erreichen. Nach unserer Anreise haben wir uns erst einmal in einem der reizenden Dorfgasthöfe eingemietet. Der Blick aus dem Fenster war umwerfend. Das aufkommende Abendlicht tauchte die nahen Berge in ein romantisches Orange. Wir ruhten uns aus und gingen später in die Gasthausschenke deftig essen. Dabei genossen wir den lieblichen südtiroler Wein und schmiedeten bereits Pläne für die nächsten Tage.

Ein Dorf mit viel Geschichte


Am nächsten Tag starteten wir ausgeruht und gestärkt zu einer Dorfbesichtigung. Die Gästeführerin erzählte uns viele interessante Details zu Südtirol sowie zur Geschichte des Dorfes und dessen Einwohnern. Anschließend gingen wir mit unserem Guide in die alte Pfarrkirche, wo eine Kopie der schwarzen Madonna aus dem Schweizer Ort Einsiedeln steht. Die erste Erwähnung der Pfarrei fand übrigens schon im Jahr 1166 statt. Marling ist also ein wirklich historischer Ort. Weiter ging es dann durch den mit viel Liebe und Blumen gestalteten Dorfkern vorbei an vielen alten Häusern. Einige der Gebäude sind mit alten Wappen verziert, deren Bedeutung uns die Gästeführerin anschaulich erläuterte. Besonders markant in Marling ist der 47 Meter hohe Turm der Pfarrkirche. Die Kirche wurde übrigens im englischen Selsley noch einmal nachgebaut, weil sie einem Gast aus England, der in Marling Urlaub gemacht hatte, so gut gefiel.

Wanderparadies


An den folgenden Tagen nutzten wir das tolle Sonnenwetter und unternahmen täglich ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen in der näheren Umgebung. Vor allem der Marlinger Höhenweg hat es und angetan. Von dort hatten wir einen grandiosen Ausblick auf Marling und die benachbarten Regionen. Manchmal, wenn wir sehr früh am Tag unterwegs waren, lagen die Täler noch unter einer leichten Nebelschicht. Höher gelegenen Stellen und die Gipfel der Berge lugten aber schon aus dem Wolkenmeer heraus. Diesen Anblick werden wir beide nicht vergessen. Wir haben uns prima in dieser Woche in Marling erholt. Ungerne treten wir die Rückreise an und haben uns aber gesagt, dass wir bestimmt bald wieder zurückkommen werden.
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