Jubiläumsturnier der 1. Herrenmannschaft

  Am 09. Juli folgte die erste Herrenmannschaft der „Fünften“ und richtete anlässlich des 50. Jahrestages unserer Vereinsgründung ein Jubiläumsturnier aus.

Bei der Eröffnung durch den Vorsitzenden Konrad Richter und durch Kapitän Thomas Schumann konnten 13 Zweiermannschaften begrüßt werden. Neben den sechs Spielern der ersten Mannschaft fanden sich Sportfreunde aus Zörbig, Dessau, Quedlinburg, Jena, Plauen, Landsberg, Halle, Eisdorf und weitere Schwerzer mit Erfahrung in der ersten Mannschaft ein. Ein ganz besonders herzlicher Empfang galt jedoch den ehemaligen Spielern der „Ersten“ Tomas Slesar, Marek Potocki und Yüksel Dogan, die keinen noch so weiten Anreiseweg scheuten, um an unserem Turnier teilzunehmen. Aufgrund unserer begrenzten Tischkapazitäten ging es anschließend auch schnell an die Tische, da die Siegerehrung noch bei Tageslicht stattfinden sollte.

In Gruppe A konnten sich Stefan Nowak und Thomas Schumann überraschend über den Gruppensieg freuen, nachdem sie ihre Spiele gegen die favorisierten Tschense/Trauzettel (Zörbig) 3:2 und gegen Jänsch/Wilsdorf (Eisdorf/Jena) 4:1 gewinnen konnten. Das gleiche Kunststück gelang Sebastian und David Meyer in der Gruppe B. Zwar ging hier noch der Auftakt mit 1:4 gegen Potocki/Dogan (Berlin) verloren, ein 4:1 gegen die Titelfavoriten Lankisch/Wolf (Plauen/Jena) und der weitere Gruppenverlauf sorgten jedoch dafür, dass alle Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel- und Punktverhältnis aufweisen konnten. Da Sebastian und David sorgsam Sätze hamsterten, reichte es am Ende für den Platz an der Spitze, für Potocki/Dogan blieb leider nur die Trostrunde. Den Hattrick der Schwerzer Gruppensiege machten Pascal Stumm und Christian Kühne in Gruppe C perfekt. Als wohl stärkste Schwerzer Paarung gelang nach einem holprigen Start gegen Böhme/Palkin (Post/Landsberg) ein 3:2-Sieg, bevor man gegen Kaczor/Wald (Quedlinburg) den Gruppensieg an sich riss. In Gruppe D – der einzigen 4er-Gruppe – setzten sich Dorn/Gullans (Dessau) vor der Paarung Hoffmann/Hübotter (Eisdorf/Post) durch, David Schnell und Glenn Hilse sicherten sich den 3. Platz während Tomas Slesar und Konrad Richter auf dem 4. Platz ins Ziel kamen.

Im Viertelfinale zeigte sich dann leider, dass ein Gruppensieg nicht zwingend zu den einfacheren Gegnern in der KO-Runde führen muss. Stefan Nowak und Thomas Schumann mussten nun gegen Lankisch/Wolf an den Tisch, während Sebastian und David Meyer die Paarung Tschense/Trauzettel erwischten. Und dieses Mal ließen sich die Favoriten nicht mehr bezwingen. Für Stefan und Thomas war das Turnier nach einem 0:3 beendet, Sebastian und David konnten mit dem 2:3 immerhin noch ein Ausrufezeichen setzen. Besser machten es Pascal Stumm und Christian Kühne, die der sicher spielende Paarung Hoffmann/Hübotter mit ihrem druckvollen Spiel zum 3:1-Sieg nur wenig Chancen auf ein Weiterkommen ließen. Das vierte Viertelfinale endete ebenfalls mit 3:1 für die Dessauer Paarung Dorn/Gullans gegen Böhme/Palkin. Im Halbfinale drehten die favorisierten Teams dann richtig auf. Lankisch/Wolf beherrschten Dorn/Gullans und siegten folgerichtig 3:0. Pascal und Christian als letztes Schwerzer Pferd im Rennen um den Titel konnten am Ende lediglich einen Punkt auf der Habenseite verbuchen und gratulierten Tschense/Trauzettel zum Einzug in das Finale. Bevor dieses anfing sicherten sich Max Wilsdorf und Steve Jänsch mit einem 2:0 den Finalsieg in der Trostrunde über Kaczor/Wald. Dies war zugleich der einzige Sieg in der gesamten Trostrunde, der nicht über die volle Distanz ging. Das „große Finale“ hielt für die Zuschauer noch einige spektakuläre Ballwechsel bereit und beide Teams bestätigten, dass sie seit ihrer Anmeldung als Titelkandidaten gehandelt wurden. Mit den letzten Sonnenstrahlen siegten Tschense/Trauzettel 3:1 über Lankisch/Wolf und dürfen sich seither Jubiläumsturniersieger nennen.

Bei einsetzender Dämmerung wurden die Jubiläumspokale, flüssige Sachpreise und die letzten Medaillen (jeder Spieler bekam eine für die Teilnahme) verteilt und es folgten schöne Stunden mit vielen alten und neuen Geschichten. Dies wurde insbesondere durch die Spielerfrauen möglich gemacht, die den ganzen Tag unseren Imbiss betreuten und den Spielern damit den Rücken frei hielten. Dafür ein besonders großes Dankeschön! Das gleiche gilt für alle Sponsoren, die das Angebot des Imbiss erweiterten!

Zwar sprang für uns nur ein Podiumsplatz heraus, nimmt man die Schwerzer Brille aber ab, war das Turnier menschlich, sportlich und auch kulinarisch ein voller Erfolg. Deshalb wird es eine Neuauflage vielleicht nicht erst zum nächsten Jubiläum geben.
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