20 Jahre Grube Glasebach

Tischlerei (Foto: Ulf Laube)
Nachdem im Jahr 1989 der letzte Förderwagen die Straßberger Gruben verlassen hatte, kam das Aus für den traditionsreichen Bergbau, der das Ortsbild über Jahrhunderte prägte.

Dank der Initiative von Erika und Sigfried Lorenz, die einige Einwohner von Straßberg begeistern konnten, nahm die Idee zur Erschließung eines Bergwerksmuseums Gestalt an. Es folgten arbeitsreiche Jahre. Neben der eigentlichen Arbeit, dem Aufbau des Museums, mussten Fördermittelanträge gestellt, Arbeitsbeschaffungmaßnahmen bei der zuständigen Arbeitsagentur beantragt und immer wieder alle Arbeitsschritte dokumentiert werden.

Auf der heutigen Grubenanlage entstand eine museale Ausstellung und der untertägige Bereich wurde für Besucher zugänglich gemacht. In der Bergschmiede und der Werkstatt wurden Schubkarre, Erztrog, Bergeisen und Kratze nach historischen Vorbildern neu geschaffen.

Am 17.06.1995 war es dann so weit: Das Museum konnte zum ersten Mal Besucher empfangen. In den kommenden drei Jahren wurden unermüdlich Spendengelder gesammelt, um wieder ein Kunstrad in die Radstube einsetzen zu können. Am 30.04.1999 konnte das neue Kunstrad dann festlich eingeweiht werden.

Am 17.07.2015 wird eine historische Tischlerwerkstatt auf dem musealen Gelände eingeweiht.

In der musealen Anlage steckt noch immer viel ehrenamtliche Arbeit, ohne die ein so kleines, aber feines Museum nicht existieren könnte. All diesen Helfern und den aktiven Mitgliedern des Montanvereins und nicht zuletzt den zahlreichen Besuchern verdankt die Grube Glasebach ihr 20 jähriges Bestehen.

Herzlichen Glückwunsch!
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 10.06.2015
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