Rekonstruktionsarbeiten in der Grube Glasebach

Karre neu
Am Selkestieg im harzgeröder Ortsteil Straßberg liegt das Bergwerksmuseum Grube Glasebach.
Im Schaubergwerk sind freiwillige Helfer unermüdlich damit beschäftigt, Bestehendes zu erhalten und alte Bergmannskunst den Besuchern nahe zu bringen.
So wird im Bereich des Altbergbaus der Grube Glasebach auch anschaulich die Karrenförderung, eine Arbeitstechnik aus dem 17. Jahrhundert, dargestellt. Bei der Karrenförderung verteilt sich die Last teilweise auf das Laufrad. So konnte ein kräftiger Karrenläufer über Laufbretter, die sich auf der Sohle befanden, das Erz fördern.
Die einrädrige Laufkarre des Museums Grube Glasebach war allerdings in die Jahre gekommen und bedurfte einer dringenden Reparatur. So haben die ehrenamtlichen Helfer in vielen Arbeitsstunden nach alten Zeichnungen ein rekonstruiertes Modell hergestellt. Sie haben in der alten Werkstatt und der Bergschmiede auf dem Grubengelände wie vor vielen hundert Jahre alte Arbeitstechniken eingesetzt, um einen originalgetreuen Karren zu erschaffen. Besucher, die in den letzten Wochen das Schaubergwerk besichtigten, konnten die Arbeiten mit verfolgen. So lebten die traditionellen, handwerklichen Tätigkeiten noch einmal auf. Ohne diese fleißigen Helfer wäre der museale Betrieb nicht aufrecht zu erhalten.
In den kommenden Wochen finden immer wieder weitere größere und kleinere Reparaturarbeiten statt, die im übertägigen Bereich zu sehen sind.
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 01.08.2014 | 17:59   Melden
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