Burgruine Hohnstein bei Neustadt/Südharz

Ruine Hohnstein - Aufgang zum Bergfried
Südharz: Hohnstein | Oberhalb des Luftkurortes Neustadt befindet sich, auf einem Bergsporn, die Burgruine Hohnstein. Je nach Quelle wurde die Burg 1130 bzw. 1202 erstmalig urkundlich erwähnt. Die Burg hatte eine Länge von 140 m und eine Breite 68 m. Sie wurde auf einem Porphyrit - Felsen errichtet. Bruchsteine aus Porphyrit und der, in der Umgebung, weit verbreitete Gips wurden als Baumaterial verwendet.1417 kam die Burg in den Besitz des Grafen Heinrich von Stolberg. Unter seiner Herrschaft wurde die Burg militärisch weiter befestigt. Erstmals im Bauernkrieg wurde, von aufständischen Bauern, die Burg eingenommen. Es wurde aber nur der dort eingelagerte Klosterschatz, aus dem Kloster Ilfeld, geraubt. Am 10.Juli 1627 wurde die, von dem kaiserlichen Oberst Vitzthum eingenommene Burg, in Brand gesetzt. Danach war die Burg Jahrhunderte lang dem Verfall preisgegeben. Ab 1872 wurde die Burgruine mehrmals teilweise  gesichert und renoviert. Die letzte umfassende Renovierung und Sicherung erfolgte nach der Wende in den 90 er Jahren. Die Burg wurde, als beliebtes Wander- und Ausflugsziel, durch die Errichtung  der Stempelstelle 98, aufgewertet. Alljährlich findet auf der Burgruine am 30. April eine Walpurgisnacht statt.  Ein Berggasthof, der 1908 errichtet und 2001  wieder eröffnet wurde, lädt in den Monaten April bis September zur Einkehr ein..
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 10.10.2017 | 07:50   Melden
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