Wanderung Auerberg - Josephskreuz - Fachwerkstadt Stolberg

am Auerberg
 
das 1896 erbaute Josephskreuz auf dem Großem Auerberg
Südharz: Markt | Vom Parkplatz Auerberg begann die Wanderung des Harzklubs Quedlinburg. Unser erstes Ziel war die Josephshöhe oder auch Großer Auerberg genannt mit dem größtem Doppeleisenkreuz der Welt. Der von Schinkel entworfener Aussichtsturm aus Holz fiel 1880 einem Blitzschlag zum Opfer. Der jetzige, 1896 erbaute, 38m hoher Aussichtsturm ist eine Stahlfachwerkskonstruktion, die mit ca. 100.000 Nieten zusammengefügt ist. Zum Aufstieg zum Großem Auerberg benutzten wir den kürzeren aber dafür etwas steileren Fußweg.

auf dem Weg zum Luftkurort Stolberg

Nach einer Verschnaufpause auf dem Auerbergplateau wanderten wir auf der Holzchaussee in Richtung Stolberg. An einer Wegkreuzung verließen wir die Holzchaussee um auf dem Schwendaer Stadtweg bis zum Rastplatz Mägdefleck weiter wandern. Von hier hatten wir einen ersten Blick auf den Luftkurort Stolberg. Weiter ging es über die Thyrahöhe hinunter ins Thyratal.

Historische Europastadt Stolberg

Vorbei am ehemaligen Krankenhaus und dem Hotel "Zum Bürgergarten" überquerten wir das Tyratal am Bahnhofsvorplatz. Bei schönstem Wanderwetter nahmen wir nun die 190 Stufen der Himmelsleiter in Angriff. Oben angekommen wurden wir mit einem schönen Ausblick auf Stolberg belohnt. Auf dem oberen Bandweg gelangten wir zur Lutherbuche. Hier legten wir unsere Mittagspause ein. Gleichzeitig konnten wir uns über den einzigartigen Ausblick auf die Fachwerkstadt Stolberg erfreuen. Schon Luther hatte 1525, von dieser Stelle aus, der Ausblick gefallen. Aus dieser Zeit (Bauernkrieg) sind noch 18 Fachwerkhäuser erhalten. Über den Otto Landmann Weg gelangten wir hinunter in das Thyratal. Ca. 100 m zuvor hatten sich die beiden Bäche "Lude" und "Große Wilde" zur "Thyra" vereinigt. Über die Niederstraße, vorbei an dem Museum Alte Münze und dem jetzigen Thomas - Münzer - Haus gelangten wir , durch das im 13. Jahrhundert errichtete Saigertor, zum Marktplatz.

Marktplatz

Hier konnten wir das wunderschöne Rathaus von 1454 bewundern. Eine Besonderheit ist, neben der Sonnenuhr, die Tatsache, dass man die einzelnen Stockwerke des Rathauses nur über eine außenliegende Treppe, die auch zur St. Martini Kirche führt, betreten kann. Auf dem Marktplatz ist das, für den revolutionären Bauerführer Thomas Münzer, von K.F. Messerschmidt 1989 geschaffene Denkmal nicht zu übersehen. Die Fachwerkstadt Stolberg trägt neben den Titel Luftkurort auch den Titel Historische Europastadt meines Erachtens zu Recht. Über die Neustadt und die idyllische Töpferstraße gelangten wir ins Zechental. Der Name stammt aus der Zeit des früheren Bergbaus und nicht von der dort fließende Kleine Wilde. Im Zechental nahmen wir die Alte Poststraße um über die sieben Wegekreuzung zurück zum Parkplatz zu gelangen. Mein Dank geht wie so oft an unserem souveränen Wanderführer Manfred Böhm für die interessante und zugleich schöne 13 km Wanderung. P.S. Aufgrund der vielen eigenen Bilder von Stolberg habe ich mich entschlossen, zusätzlich eine Bildergalerie mit dem Titel Fachwerkstadt Stolberg im Südharz zu veröffentlichen.
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
4
Diesen Mitgliedern gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
1 Kommentar
1.619
Monika Habermann aus Halle (Saale) | 31.05.2017 | 09:07   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.