Beginn der Tischtennis-Saison 2016 / 17 für die SG Eisdorf

Steffen Richter und Jens Rühlemann von Eisdorf II im Einsatz (Foto: Wolfgang Meyer)
 
Frank Koeber und Rolf Schmidtchen von Eisdorf V
Endlich. Am Freitagabend um 19:00 Uhr war sie zu Ende, die lange Zeit ohne Kampf um Punkte im Tischtennis bei der SG Eisdorf.
Bis zum Samstagabend waren dann gleich vier der sechs aktiven Mannschaften gefordert, allesamt aber in Auswärtsspielen. Die Ansetzungen waren im Vorfeld so gewählt wurden, da man nicht sicher sein konnte, ob die Instandhaltung der Teutschenthaler Sporthalle bis zum Saisonbeginn abgeschlossen sein würde.
Leider mussten bei den vier Einsätzen aber auch Licht und Schatten akzeptiert werden. Zum Abschluss und zum Ende gab es durch die fünfte und die dritte Mannschaft derbe Niederlagen.
Aber was dazwischen passierte, am Samstag um 14:00 Uhr das ließ einen Eisdorfer Fan mit der Zunge schnalzen, denn die Aushängeschilder unseres Vereins, die erste und zweite Mannschaft brillierten mit ihrem Tischtennisspiel und erreichten mit 14:1 und 13:2 ganz klare Erfolge.

Landsberg, keine Hürde für unsere erste Mannschaft


Unsere erste Mannschaft hatte nichts von ihrem Frühjahrsschwung verloren, wo beinahe der Aufstieg in die Verbandsliga perfekt gemacht worden wäre und ließ der Mannschaft vom SSV Landsberg lediglich einen Punkt in ihrer eigenen Halle. Der Sieg fiel am Ende vielleicht zwei bis drei Punkte zu hoch aus, denn in einigen Partien konnte Landsberg recht gut mithalten. Immerhin gelang es Ihnen, dass fünf Spiele erst nach 5 Sätzen entschieden wurden, was aber wiederum ein Beleg dafür ist, dass die Mannschaft auch bei solchen Entscheidungen an Nervenstärke zugelegt hat.

Großartiger Start der zweiten Mannschaft


Jens Rühlemann, der Kapitän der zweiten Mannschaft war des Lobes voll über seine Mitstreiter. 13:2 bei der LSG Ostrau gewonnen. Es wurde zwar ein Sieg erwartet, da es gegen einen Aufsteiger ging, aber das muss nicht zwangsläufig so sein, wie man im Bericht zur 5. Mannschaft lesen wird.
Bei gefühlten 40 Grad an diesem Nachmittag ist es nicht leicht Tischtennis zu spielen, die Beläge der Schläger werden sehr schnell schmierig und es ist sehr schwer Spin in die Bälle zu bekommen.
Jan Spychala ist das neue Gesicht in dieser Saison bei der zweiten Mannschaft und er konnte bereits im ersten Spiel eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er eine echte Verstärkung sein wird.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung, die die zweite Mannschaft auf den zweiten Tabellenplatz katapultierte. Gefühlt ist es eigentlich die Tabellenführung, da Traktor Teicha bei der 2. Mannschaft des TTC Halle nicht antrat und somit Halle mit 15:0 Punkten vor Eisdorf rangiert.

Nun noch zu den zwei Partien, die die Gegensätzlichkeit zur ersten und zweiten Mannschaft an diesem Wochenende dokumentieren.

Mißglückter Saisonauftakt für 5. Mannschaft


Die 5. Mannschaft hatte beim Aufsteiger, der 3. Mannschaft des TSV Merseburg anzutreten. Dieser Aufsteiger ließ in keiner Phase des Spiels an seinen Anspruch, die Punkte in Merseburg behalten zu wollen, Zweifel aufkommen.
Anfangs gelang es auch der Eisdorfer Mannschaft mitzuhalten, eine eigene 3:2-Führung bzw. ein ausgeglichener Punktestand beim 5:5 sind dafür der Beleg. Am Ende ist die Mannschaft aber am eigenen Unvermögen gescheitert, sichere Punkte nach Hause zu bringen bzw. durch Fehlerminimierung selbst zu punkten, konnten doch die erreichten 5 Punkte nicht weiter erhöht werden. Mit 10:5 gab es dann auch einen klaren und verdienten Sieger, der Merseburg hieß.

Geschwächte dritte Mannschaft zum Saisonstart ohne Chance


In einer schwülwarmen Spielstätte im halleschen Süden hieß dann am späten Samstag-Nachmittag die Paarung Hallescher TTV III gegen Eisdorf III. Eigentlich war die Eisdorfer Mannschaft bereits ohne Chance zum Spiel angereist, da aus unterschiedlichen Gründen nur vier etatmäßige Spieler der 3. Mannschaft zur Verfügung standen. Die restlichen zwei Startplätze wurden eigentlich nur aufgefüllt, denn Niemand erwartete von den zwei Spielern der 5. Mannschaft, dass ausgerechnet sie in Halle hätten Punkte einfahren können. Zu groß war dazu der bestehende 3-Klassen-Unterschied.
Aber auch für die vier gesetzten Spieler hingen die Trauben sehr hoch und eines wurde sehr schnell deutlich, das Glück hatten sie bei diesem Duell nicht auf ihrer Seite.
Lediglich Niclas Junold war es vorbehalten, wenigstens einen Punkt für die Eisdorfer Mannschaft zu erringen. Viel Pech hatten auch Steffen Pietzsch, der dem Wahnsinn nahe war, angesichts so vieler Kantenbälle seines Gegners und eigener Netzroller, die den Tisch aber verfehlten.
Bereits im Doppel hatte er diese Erfahrung machen müssen, als er mit Niclas Junold eindeutig die bessere Kombination am Tisch war und dennoch beide erste Sätze abgeben musste. Ein gewonnener Satz war dann zu wenig für einen Sieg in diesem Spiel.
Einer konnte am Ende richtig zufrieden sein, das war Steffen Lepak. Mit einer unbekümmerten Art hätte er beinahe für einen Achtungserfolg sorgen können. Im dritten Satz, ständig in Führung liegend, lieferte er seinem Gegner, Hendrik Schulz, der über einen um 380 (!!!)Punkte höheren Spielwert verfügt, einen großen Kampf, um dann doch noch mit 9:11 den Kürzeren zu ziehen.
Am Mittwoch und am Freitag werden nun die vierte und sechste Mannschaft in das Spielgeschehen eingreifen. Wünschen wir Ihnen, dass es so verlaufen könnte, wie bei der ersten und zweiten Mannschaft.
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