Erfolgreicher Beginn und Ende eines aktionsgeladenen Wochenendes für Eisdorfer Tischtennis-Mannschaften

Unsere erfolgreiche erste Mannschaft
 
Die aktuelle Tabelle der Landesliga Halle
Am Donnerstag eröffnete die sechste Mannschaft, mit ihrem 8:1-Erfolg gegen die fünfte Mannschaft des FSV Nauendorf, dieses Punktspiel-Wochenende aus positiver Sicht.
Dies ist gerade deshalb bemerkenswert, da die sechste Mannschaft mit Beginn der Rückrunde in ihrer Zusammensetzung verändert werden musste. Der bisherige Mannschaftskapitän, Steffen Lepak, Bernhard Gassmann und Annegret Unger rutschten hinauf in die fünfte Mannschaft, um diese zu verstärken, damit der Verbleib in der 2. Kreisklasse abgesichert werden kann. Wer damit jetzt dachte, damit wird die sechste Mannschaft aufgegeben, der hatte die Rechnung ohne die spielhungrigen Mitglieder der SG Eisdorf, bis ins hohe Alter, gemacht, die Dienstags und Donnerstag im Training diesem schönen Sport nachgehen.
Auch wenn man im neuen Jahr zweimal unentschieden spielte, konnte man den Nimbus der Ungeschlagenheit erhalten und weiter im Kopf an Kopf-Rennen mit der 3. Mannschaft von Germania Schafstädt mithalten. Bevor das Spiel am Donnerstag gegen Nauendorf begann war die Mannschaft in der Tabelle erstmal wieder auf Platz eins geklettert, da Schafstädt zwei Tage zuvor mit einem Unentschieden gegen Langeneichstädt gepatzt hatte.
Weit gefächert von der Altersstruktur war an diesem Abend wieder einmal die Mannschaftszusammenstellung und ob Rudolf Schmidt, mit nunmehr 77 Jahren, oder Sebastian Zimmermann mit 16 Jahren, jeder war gewillt seinen Beitrag für einen angestrebten Sieg zu bringen. Und der gelang dann mit Klaus Dietrich und Andreas Strahl auch, wie oben schon vermeldet. Als einen Tag später Schafstädt ein weiteres Mal patzte und diesmal so gar die erste Niederlage in Landsberg hinnehmen musste, verbesserte sich die Ausgangslage ein weiteres Mal für unsere 6. Mannschaft.

Am Freitag-Abend war dann in der Mehrzweckhalle von Langenbogen die vierte Mannschaft der Gastgeber für B-W Brachstedt in der Kreisliga.
Wenn es einmal nicht läuft, dann läuft es nicht. So kann man das bisherige Fazit zur Saisonleistung unserer 4. Mannschaft ziehen. Dabei stehen in dieser Mannschaft Akteure, die das Tischtennisspielen beherrschen, das zeigen sie in unterschiedlichster Konstellation von Spiel zu Spiel und holen auch immer wieder stark heraus gespielte Punkte. Nur reichen die leider ganz selten für Punktgewinne für die Mannschaft insgesamt und somit muss man die Tabelle der Kreisliga bis zum letzten Platz herunter scrollen um die 4. Mannschaft der SG Eisdorf zu finden.
Obwohl der Mannschaft nie fehlender Kampfgeist unterstellt werden könnte, fehlen einfach mal Erfolgserlebnisse, aber die wird es aller Voraussicht nächste Saison in der 1. Kreisklasse wieder geben, denn das Halten der Kreisliga erscheint, nach heutigem Stand, utopisch.

Am Samstag-Nachmittag waren nun gleich drei Mannschaften von Eisdorf im Einsatz. Um 14:00 Uhr begannen in der Teutschenthaler Halle die zweite und dritte Mannschaft ihre Heimbegegnungen gegen die beiden Tabellenführer, der Mannschaft von TSV 1990 Merseburg in der Bezirksliga und der Mannschaft von LSG Ostrau in der Bezirksklasse. Da auch beide Eisdorfer Mannschaften zu Beginn der Saison als Aufsteiger gestartet waren, war es illusorisch gerade in diesen Duellen auf Erfolge zu hoffen, noch dazu, da sich Eisdorf mit beiden Mannschaften im gesicherten Mittelfeld befindet. Während Merseburg das Parkett als 13:2-Sieger gegen die zweite Mannschaft verließ, gelangen der dritten Mannschaft wenigstens fünf eigene Punkte, bei dem letztlich verdienten 10:5-Erfolg von Ostrau.
Trotzdem ist ein Ergebnis noch wert hervor gehoben zu werden. Die zweite Mannschaft musste in der Rückrunde zum wiederholten Mal mit Ersatz antreten. Diesmal war das Niclas Junold aus der 4. Mannschaft. Und man wird es kaum glauben, einen der zwei erkämpften Punkte für Eisdorf, den errang er. Zwar spielte Niclas auch gegen einen Ersatzkandidaten der Merseburger Mannschaft, aber schon der psychische Druck in der Bezirksliga zu spielen, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Und Niclas Junold betreibt hier natürlich auch Eigenwerbung und schafft sich Respekt mit diesen Einsätzen, denn er war für seinen Gegner, Jens Pawera, kein Unbekannter mehr, hatte er ihn doch am 30. Oktober 2015 im Punktspiel seiner vierten Mannschaft bereits zweimal, einmal im Doppel und einmal im Einzel mit 3:1 besiegen können. Das gleiche Ergebnis gelang ihm nun abermals. Herzlichen Glückwunsch.

So gemäß:"...das Beste kommt zum Schluss...", der Bericht zur ersten Mannschaft.
Die erste Mannschaft hat sich vorgenommen mittelfristig den Aufstieg zur Verbandsliga zu schaffen. Im letzten Jahr bereits knapp vor der Ziellinie noch von der Mannschaft Post TSV Halle abgefangen, spielen sie auch dieses Jahr wieder eine überragende Saison und haben sich diese Aufstiegschance auch im Spitzenspiel am Samstag ab 15:00 Uhr in Halle beim Halleschen TTV nicht nehmen lassen, im Gegenteil, sie haben ihre eigene Ausgangslage wesentlich verbessert und den zweiten Tabellenplatz gefestigt.
Im Hinspiel als Benjamin Lindenstrauß der Mannschaft nicht zur Verfügung stand und deshalb die Doppelbesetzungen umgestellt werden mussten, führte das dazu, dass die erste Mannschaft, beim Stand von 8:7, das Entscheidungsdoppel verlor und damit der Halleschen Mannschaft einen Punkt überlassen musste.
Beim Rückstart in Halle waren alle sechs Akteure hochkonzentriert bis in die Haarspitzen. Es wurde wieder ein ganz enges Ding und es stand wieder 8:7 für Eisdorf. Der Unterschied diesmal im Spiel, wo beide Mannschaften in Bestbesetzung antreten konnten, die Doppel brauchten nicht umgestellt zu werden, denn Benjamin Lindenstrauß war diesmal dabei und er und Maik Hoffmann kombinieren fast blind miteinander. Das mussten dann Martin Menz und Lars Dittrich, das erste Hallesche Doppel, beim eindeutigen 3:0 für Eisdorf erfahren, wo sie lediglich im ersten Satz mithalten konnten.
Aber nicht nur das Doppel von Bennie war diesen Nachmittag das Wichtigste, nein er gab auch bereits in seinem ersten Einzelspiel das Signal dazu, dass die erste Mannschaft immer mehr zusammen wuchs und sich sagte, hey, hier geht an diesem Tage etwas.
Er lag bereits 0:2 nach Sätzen zurück und musste im dritten Satz mehrere Matchbälle gegen Mario Svoboda abwehren, bevor er seinerseits die Initiative ergriff und das Spiel zum eigenen 3:2-Erfolg drehte. Damit stand es aus Eisdorfer Sicht 4:5 und es folgten Siege von Volker Jänsch, Maik Hoffmann und Steve Jänsch zur Führung von 7:5 für Eisdorf. In Halle trauten die vielen Fans ihren Augen nicht mehr, angesichts des Ergebnisses auf der Anzeigentafel.

Aus Eisdorf war leider nur der frühere Mannschaftskollege, Axel Mahler, der arbeits- und umzugsbedingt leider nicht mehr für Eisdorf auf Punktejagd gehen kann, mit dabei, da noch zwei weitere Eisdorfer Mannschaften zur selben Zeit im Einsatz waren. Und wie er das machte, ob im Coaching oder als Überbringer der Nachrichten im Liveticker, für die vielen Fans, die an ihren Handys hingen und auf neue Meldungen vom Spiel warteten. Dafür ein großes Dankeschön.
Das Entscheidende bei denen, die hier um den Sieg kämpften war der Zusammenhalt, der auch nach Ende des Spiels von jedem aus der Mannschaft bestätigt wurde. Wenn es den Schlachtruf der Musketiere: "Einer für Alle - Alle für Einen" nicht schon gegeben hätte, er wäre an diesem Nachmittag erfunden worden.
Und auch das muss gesagt werden. Wer in diesem Spiel letztlich nicht erfolgreich war oder unglücklich agierte, engagierte sich voll für die Mannschaft und er wusste, mit meinem nicht errungenen Punkt ist hier noch nicht alles zu Ende, wir sind sechs Spieler.
Davon zeugen auch schon allein neun Spiele, die über fünf Sätze gehen mussten.
Und man hatte heute Benjamin Lindenstrauß.
Kurzzeitig war wieder Nervosität aufgekommen, da Halle auf 7:7 heran gekommen war, aber Bennie bewies im fünften Satz die Nervenstärke, die unmittelbar zuvor Lukas Berger noch gefehlt hatte und machte den achten Punkt.
Der Rest des Entscheidungsdoppels ist bekannt.
Wir ziehen Alle den Hut vor sechs erfolgreichen Akteuren, die gezeigt haben, was eine Mannschaft ausmacht, die ein Riesenspiel mit einem Riesenergebnis gegen einen Riesengegner zu Stande gebracht hat.
Dem Duell in der kommenden Woche zwischen Schwerz und dem Halleschen TTV kann man nun entspannt entgegen sehen und das Erstaunliche, eigentlich jedes denkbare Ergebnis wird sich für Eisdorf in irgendeiner Form positiv auslegen lassen.
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