Saisonauswertung, der am Punktspielbetrieb teilgenommenen Mannschaften der Abteilung Tischtennis in der SG Eisdorf

Im vergangenen Jahr berichtete ich von der bisher erfolgreichsten Punktspielsaison, mit drei geschafften Aufstiegen, seit Bestehen der Abteilung Tischtennis in der SG Eisdorf.
Ich kann an dieser Stelle mit Fug und Recht behaupten, dass die Folgesaison ihr in keinster Weise nachstand.
Bevor ich zu den Einschätzungen der Mannschaften komme, noch diese Vorbemerkung.
Obwohl die Punktspielsaison 2015 / 16 eigentlich beendet ist, ist sie es für unser Aushängeschild, der 1. Mannschaft noch nicht. Am kommenden Wochenende, dem 30. April und dem 01. Mai gibt es in Magdeburg die Relegationsrunde für die Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Dort werden die drei Zweitplatzierten der Landesligen Magdeburg, Dessau und Halle sowie der Neuntplatzierte der Verbandsliga, die Mannschaft TTC Börde Magdeburg III, die auch gleichzeitig Ausrichter des Turniers sein wird, um einen weiteren Startplatz streiten.
Neben der SG Eisdorf werden hier noch Eintracht Diesdorf und Serum Bernburg am Start sein.
Für unsere Jungs bedeutet das, neben der Möglichkeit ihren großen Traum sich bereits mit Ende dieser Saison erfüllen zu können, natürlich auch mit einer wahnsinnig hohen nervlichen Belastung im Vorfeld zu Recht zu kommen und was natürlich nicht vergessen werden darf, die körperliche Frische muss weiter hoch gehalten werden, um überhaupt bis zum Beginn des Turniers, mit Chancen auf das große Ziel, antreten zu können.
Am 30. April hat unsere Mannschaft zwei Spiele, um 13 Uhr gegen Serum Bernburg und um 17 Uhr gegen Eintracht Diesdorf. Obwohl diese Spiele schon die ganze Konzentration der Mannschaft verlangen werden, wartet dann am 01. Mai um 10 Uhr der Favorit, die dritte Mannschaft des TTC Börde Magdeburg.

1. Mannschaft


Selbst wenn, Volker Jänsch, Maik Hoffmann, Steve Jänsch, Marco Balzarek, Benjamin Lindenstrauß und Lukas Berger, es in der Relegationsrunde nicht schaffen sollten, den Sprung schon jetzt in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt zu schaffen, muss Ihnen eine überragend gespielte Saison bescheinigt werden.
Zur Saison mit dem Ziel, den zweiten Tabellenplatz zu erreichen, angetreten, war nie und nimmer abzusehen, mit welcher Sicherheit und mit welch einem komfortablen Vorsprung dem Drittplatzierten, dem Halleschen TTV, gegenüber dieses Ziel erreicht werden konnte. Immerhin konnte Eisdorf die Hallenser mit "sage und schreibe" 7 Punkten auf Distanz halten.
Zwei ganz knappe Niederlagen gegen den Staffelsieger Aufbau Schwerz entschieden über den Aufstieg, wobei diese einfach etwas abgeklärter operierten und auch mit der künstlich erzeugten Anspannung zum Rückspiel mit Endspielcharakter besser zu Recht kamen. Die qualitative Aufwertung von Schwerz, die sich vor Saisonbeginn mit drei erfahrenen Verbandsligaspielern vom SV Francke 08 verstärkten, spielte hingegen nicht so eine bedeutende Rolle. Wer aber am Ende der Punktspiele ungeschlagen bleibt, hat irgendwie alles richtig gemacht.
Unsere Jungs, die sich das Ziel Verbandsliga eigentlich mittelfristig bis 2018 gestellt haben, konnten ein weiteres Mal, nachdem man vergangenes Jahr nur um einen Punkt an der Relegationsmöglichkeit gescheitert war, unter Beweis stellen, dass sie die sportliche Reife für diese höhere Klasse besitzen.
Ein weiterer Beweis dafür war der 2. Platz beim Verbandspokalfinale der Herren A, den Maik Hoffmann und Volker und Steve Jänsch erringen konnten.
Besonders erwähnenswert ist die Entwicklung unserer drei "noch Zwanzigjährigen". Galt bis vor drei Jahren, als auch Maik Hoffmann noch nicht für Eisdorf am Start war, ein Volker Jänsch als uneinholbar an erspielten Punkten, so hat sich hier doch bei Steve Jänsch, Benjamin Lindenstrauß und Lukas Berger eine famose Steigerung vollzogen, wo man mit stolz geschwellter Brust an die künftigen Aufgaben gehen kann. Hier ist ein starkes Potential vorhanden, wovon sich zuletzt schon Weißenfels, Landsberg und auch Schwerz überzeugen konnten.
Nun drücken wir der Mannschaft für das kommende Wochenende die Daumen.

2. Mannschaft


Die 2. Mannschaft, letztes Jahr in die Bezirksliga aufgestiegen, hat ihr Ziel erreicht, nicht abzusteigen.
Am Ende steht ein respektabler 6. Platz im Zehnerfeld dieser Liga.
Obwohl man in der Vorrunde eine bessere Bilanz erreichen konnte, muss man hier unbedingt den Ausfall von Christoph Reichert zur Rückrunde anführen. Auch konnte Heiko Hollik berufsbedingt nur bei drei Spielen eingesetzt werden. Und wenn die Nummer eins vollständig und die Nummer drei sechsmal nicht zur Verfügung stehen, bekommt wahrscheinlich jede Mannschaft mit diesen Umständen Probleme.
Um so mehr ist das Engagement des Kapitäns, Jens Rühlemann, zu würdigen, der immer das für ihn Maximale versuchte zu erreichen und 20x konnte er mit dieser Einstellung den Tisch in dieser Saison als Sieger verlassen.
16 eingesetzte Spieler, bis hinunter zur 4. Mannschaft, wovon gleich vier Akteure in der 2. Mannschaft zum Einsatz kamen, sprechen eine klare Sprache für die Schwere der Aufgabe, die die zweite Mannschaft zu bewerkstelligen hatte.
Bei klarer Struktur in der künftigen Mannschaftszusammensetzung besteht hier durchaus Potential nach oben.

3. Mannschaft


Unser nächster Aufsteiger, mit dessen Bilanz auch Jeder zufrieden ist.
Nach Abschluss der Saison fehlen lediglich zwei Punkte zu einem ausgeglichenen Punkteverhältnis und der 5. Platz aus der Vorrunde konnte am Ende der Saison verteidigt werden. Wichtig waren hier in erster Linie die Punkte, die man gegen direkte Konkurrenz aus der unteren Hälfte der Tabelle erringen konnte. Auch in dieser Mannschaft war der Ausfall der Nummer eins zu verkraften, der bereits in der Vorrunde nur viermal zur Verfügung stand.
Auch in der dritten Mannschaft kam dieses Jahr der Zusammenhalt der Abteilung wieder zum Tragen, denn der genannte Ausfall musste ja gleich 14 mal kompensiert werden. Hier war natürlich die vierte Mannschaft der erste Ansprechpartner zur Unterstützung.

4. Mannschaft


Die 4. Mannschaft war das Sorgenkind der Abteilung, was den Spielbetrieb in der Kreisliga betrifft. Etwas zu beschönigen, wenn man Tabellenletzter wird, ist sicherlich schwer, aber ich war persönlich bei sehr vielen Spielen dieser Mannschaft dabei und konnte mich überzeugen, dass diese Akteure, die dort am Tisch eingesetzt waren, auch das Spiel mit dem kleinen weißen Ball beherrschen.
Besonders wird das deutlich, wenn man die Einsätze dieser Spieler in der zweiten und dritten Mannschaft betrachtet. Hier muss ich unbedingt Niclas Junold und Dirk Butterling anführen, die mit 6:0 bzw. 4:2 positive Punktverhältnisse in der 3. Mannschaft aufzuweisen haben. Aber auch Steffen Berger, Holger Wohlrab und Lutz Germo trugen mit ihren Punkten zu den guten Bilanzen der 2. und 3. Mannschaft bei. Zudem gebührt Dirk Butterling noch ein großer Dank für seine ständige Einsatzbereitschaft im Dienste der Abteilung. Nicht nur einmal ließ er zu Hause alles stehen und liegen, setzte sich ins Auto und ersetzte kurzfristige Ausfälle in der 2. und 3. Mannschaft.
Aber zurück zur "Vierten".
So erfolgreich, wie die bereits Genannten in höheren Mannschaften waren, dazu kam noch Ralf Germo und Unterstützung aus der fünften Mannschaft, das Zusammenspiel in der Kreisliga klappte überhaupt nicht.
Nur ein Sieg und zwei Unentschieden stehen zum Ende der Saison auf der Habenseite und bis zu einem Nichtabstiegsplatz besteht eine Differenz von 11 Punkten.
Zugegeben es gab gleich acht Duelle, die entweder 6:9 oder 7:9 verloren gingen und alles in Allem ist man in dieser Kreisliga arg unter Wert geschlagen worden, aber oftmals liefen auch einige Spieler ihrer Normalform hinterher.
Nun heißt es in der nächsten Saison in der 1. Kreisklasse wieder anzugreifen und sich wieder zu "einem Team" zu stabilisieren.

5. Mannschaft


Die fünfte Mannschaft war der dritte Aufsteiger aus der Abteilung.
Am Ende konnte hier ein siebenter Platz erreicht werden, wobei nach der Vorrunde nachgebessert werden musste.
Nach Abschluss der Vorrunde standen lediglich fünf erspielte Punkte in den Ergebnisprotokollen, die eine ernst zunehmende Nähe zu den Abstiegsplätzen bedeuteten. Die Einbindung unserer Jugendspieler in die 5. Mannschaft wurde revidiert und stattdessen wurden Bernhard Gassmann, Steffen Lepak und Annegret Unger aus der 6. Mannschaft nach oben gezogen.
Die Rückrunde spielte die Mannschaft dann stark, verlor lediglich drei Spiele und konnte ihrem Konto weitere 11 Zähler hinzufügen.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jörg Keydel übernahm Steffen Lepak kommissarisch das Kapitänsamt in der "Fünften".
Die Leistungsträger waren hier Wolfgang Däne, Frank Koeber und Rolf Schmidtchen.

6. Mannschaft


Die als Versuch, in der 4. Kreisklasse, gestartete Mannschaft bereitete der Abteilung von Beginn an Freude.
Fast im Gleichschritt mit der dritten Mannschaft von Germania Schafstädt beherrschte man diese Klasse und blieb mit 17:1 Punkten ungeschlagen, nur zwei Punkte in der Spieledifferenz hinter Schafstädt auf dem zweiten Platz. Maßgeblichen Anteil an diesem Ergebnis hatten Bernhard Gassmann, Steffen Lepak und Annegret Unger. Der vierte Startplatz wurde abwechselnd und nicht weniger erfolgreich als die Erstgenannten, mit gestandenen Akteuren, denen man bei ihren Einsätzen ihr Alter nicht anmerkte, besetzt. Ob Günter Och, Wolfgang Siering, Andreas Strahl oder Klaus Dietrich, der die Mannschaft als Kapitän in der Rückrunde übernahm, alle waren mit hohem Kampfgeist im Einsatz.
Die Abteilung war sich im Klaren, dass mit der Veränderung in der 5. Mannschaft, das Abrutschen der 6. Mannschaft billigend in Kauf genommen wurde.
Aber da gab es kein Abrutschen. Nach drei Spieltagen hatte man sogar die Tabellenführung übernommen, da der unmittelbare Kontrahent Schafstädt zweimal gepatzt hatte.
Im direkten Duell, dass 1:8 verloren wurde, war man dann jedoch ohne Chance. Als das folgende Spiel gegen Langeneichstädt auch verloren wurde, drohte der 2. Tabellenplatz noch einmal in Gefahr zu geraten. Aber drei Siege in Folge sicherten den Aufstiegsplatz noch mit sechs Punkten Vorsprung. Mike Bitterling, der in die Mannschaft integriert wurde, erwies sich als echte Verstärkung und auch Rudi Schmidt, der in der Vorrunde noch nicht zum Einsatz gekommen war, erkämpfte wertvolle Punkte, neben den bereits genannten Akteuren. Für Sebastian Zimmermann war es eine sehr gute Möglichkeit der Reife an der Seite von Klaus Dittrich.

Schüler


Die Schülermannschaft der SG Eisdorf konnte 11 der 22 Spiele gewinnen und belegte einen sehr guten 4. Platz in der Endabrechnung. Hervorzuheben sind hier Lisa Bullirsch und Niklas Hansen, die Beide auch im Doppel mit 13:5 über eine positive Bilanz verfügen.
Auch Julius Junge und Niklas Sommer befinden sich auf einem guten Weg. Hier schlägt sich die gute Nachwuchsarbeit von Nico Fiebig und Holger Wohlrab nieder.
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