Start der Rückrunde im Tischtennis bei der SG Eisdorf

Wolfgang Meyer, einer der erfolgreichen Akteure, aus der zweiten Mannschaft
 
Pascal Steinhäuser aus der 2. Mannschaft im Einsatz
Bereits am ersten Donnerstag des neuen Jahres begann die Rückrunde im Punktspielbetrieb der Abteilung Tischtennis in der SG Eisdorf. Die 5. Mannschaft machte den Anfang und bis zum späten Samstagabend zogen, bis auf die sechste Mannschaft, die erst am 14.01. starten wird, alle anderen Mannschaften nach.

Und es wurde ein erfolgreiches Wochenende mit vier Siegen und einem Unentschieden.

Unsere erste Mannschaft war in Halle bei der Mannschaft von Eintracht gefordert und startete leider nur suboptimal. Anders ist der 2:4-Rückstand nach den Doppelspielen und drei Einzelduellen nicht zu charakterisieren.
Aber dann ging es los. Die erste Mannschaft startete eine Super-Aufholjagd. Sieben Siege in Folge, brachten nicht nur Eisdorf in Vorhand, sondern sicherten dann auch den Sieg zum zwischenzeitlichen 9:4, der dann noch zum 10:5 ausgebaut werden konnte.
Damit behielt die erste Mannschaft Tuchfühlung zu den beiden führenden Mannschaften, dem Halleschen TTV sowie der Mannschaft von Aufbau Schwerz in der Landesliga Halle.

Unsere zweite Mannschaft empfing am Samstag die Akteure von ESV Merseburg.
Bei beiden Mannschaften musste die jeweilige Nr. 1 ersetzt werden. Während Merseburg sich der Unterstützung seiner 2. Mannschaft sicher sein konnte, musste in Eisdorf bis in die vierte Mannschaft angefragt werden, wo der an Nummer 5 gesetzte Holger Wohlrab einsprang. Ihm gebührt ein großes Dankeschön. . Er besetzte auch nicht nur den sechsten Startplatz, sondern zeigte eine ausgezeichnete Leistung, wodurch er 1,5 Punkte zum 11:4-Sieg von Eisdorf beitragen konnte. Betrachtet man die Tatsache, dass seine Mannschaft in der Kreisliga des Saalekreises aktiv ist und er hier in der Bezirksliga Halle/Saalekreis/Burgenland ausgeholfen hat wird seine Leistung zusätzlich aufgewertet, denn der Unterschied beträgt immerhin zwei Spielklassen. Bei einem gemütlichen Bier fand dieses Aufeinandertreffen dann seinen Abschluss, dass jederzeit von beiden Seiten fair geführt worden war.

Die dritte Mannschaft tat sich weitaus schwerer.
Mit einem blauen Auge davon gekommen. So kann man das Fazit nach dem Spiel der dritten Mannschaft unserer Abteilung gegen die SG Krosigk ziehen.
Krosigk, kein Unbekannter für die Mannen um Andre Eickner, gemeinsam letzte Saison den Aufstieg von der Kreisliga in die Bezirksklasse Halle/Saalekreis gemeistert, gab es aber in der Vorrunde unterschiedliche Entwicklingswege. Während Eisdorf sich im Mittelfeld etablierte und die Vorrunde mit einem positiven Punktkonto abschließen konnte, blieb Krosigk ohne jeglichen Punktgewinn.
Bei einer solchen Unterschiedlichkeit entwickelt sich ein entsprechendes Anspruchsdenken, aber Gewinnpunkte werden einem nicht nachgeworfen, sondern, die muss man sich erspielen und wenn es gegen den Tabellenletzten ist. Bis zum Stand von 4:4 lief die Mannschaft immer einem Rückstand hinterher, danach herrschte bis zum 7:7 immer Ausgeglichenheit. Als Stefan Seemann mit seinem Sieg den achten Punkt erkämpfte war die Situation erreicht, wo das Regelwerk ein zusätzliches Entscheidungsdoppel vorschreibt. In diesem Fall besteht die Möglichkeit für den Führenden noch zum 9:7-Sieg bzw. der Gegner kann bei einem Erfolg noch ausgleichen und bei einem feststehenden Unentschieden dann wenigstens einen Punkt mitnehmen. Der SG Krosigk blieb das verwehrt, da Eisdorf sich im Entscheidungsdoppel mit 3:2 durchsetzen konnte.

Die vierte Mannschaft, von der bezüglich Holger Wohlrab's schon die Rede war, konnte die eben beschriebene Situation bereits am Freitag-Abend in der Langenbogener Mehrzweckhalle zu einem eigenen Unentschieden nutzen, als sie 7:8 zurück liegend das Entscheidungsdoppel für sich entscheiden konnten. Wie eng dieses Duell gegen die zweite Mannschaft des FSV Nauendorf war belegen insgesamt neun Spiele, die über 5 Sätze gehen mussten. Leider profitierte keiner der beiden Mannschaften so richtig von diesem Unentschieden, da beide Tabellennachbarn sind und somit nichts gegeneinander gut machen konnten.

Damit schließt sich der Kreis und wir kommen zur fünften Mannschaft zurück, die am Donnerstag-Abend die Rückrunde eröffnet hatte.
Eine vorgenommene Änderung der Mannschaftszusammenstellung, so wurden die erfolgreichen Akteure, Bernhard Gassmann, Steffen Lepak und Annegret Unger aus der 6. Mannschaft nach oben gezogen, soll auch die fünfte Mannschaft wieder auf Erfolgskurs zurück bringen, damit der Verbleib in der 2. Kreisklasse abgesichert werden kann. Und der Einsatz von Gassmann und Lepak zahlte sich bereits aus, in dem Beide jeweils 1,5 Punkte beim 10:5-Erfolg über die dritte Mannschaft aus Schochwitz beisteuern konnten. Eisdorf konnte damit bis auf einen Punkt an Schochwitz aufschließen. In der Tabelle bleibt die Mannschaft auf Platz acht, hat aber ein Zeichen gesetzt, dass mit Ihnen in der Rückrunde zu rechnen ist.
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