Wichtiges Spiel im Hinblick des erstrebten Saisonziels der ersten Eisdorfer Tischtennis-Mannschaft

Spieleröffnung durch Steve Jänsch
 
Spione aus Schwerz
 
Lukas Berger in Aktion

Spieleröffnung gegen die Mannschaft von VSG Weißenfels


Knisternde Spannung war vor Beginn des vorletzten Spieles unserer ersten Mannschaft in der Teutschenthaler Sporthalle spürbar. Zu wichtig war diese Begegnung, würde das Ergebnis doch maßgeblichen Einfluss auf die kommende Woche, dem 09. April in Schwerz haben. Kommt es zum absoluten Endspiel zwischen dem Tabellenführer Schwerz und unserer so erfolgreichen ersten Mannschaft oder wird es nur ein Auslaufen aus der Saison, da keine Veränderung in der Tabelle mehr möglich ist.

Spione aus Schwerz


Schwerz hatte extra Pascal Stumm und Christian Kühne, ihre Nummern eins und zwei, als Spione nach Teutschenthal entsandt.
Die Eisdorfer Akteure waren bis in die Haarspitzen hoch konzentriert als Steve Jänsch zur Spieleröffnung die Gäste von der VSG Weißenfels vom Kugelberg begrüßte. Eine gewisse Unsicherheit über den Ausgang des Spieles sowie auch der nötige Respekt vor dem starken Gegner konnte man in den Augen der sechs Eisdorfer Akteure erkennen.
Und das war nicht unbegründet.
Zwar hatte man ein Rechenbeispiel aufgemacht, wo man eigene Punkte einfahren wollte, aber
Weißenfels, eine Mannschaft, die eigentlich etwas unter Wert, in der Tabelle nur auf Platz 5 zu finden ist, besitzt mit Johannes Fekl und Andre Kreisel zwei Spieler, die in der Topbilanz der Landesliga Halle auf Platz 2 und 3 zu finden sind und damit vor unseren Topspielern Maik Hoffmann und Volker Jänsch, rangieren.

Spannende Doppelspiele


Beide Doppel von uns kamen schwer ins Spiel und lagen im 1. Satz zu Beginn mit 0:3 und 0:4 zurück. Schnell besannen sie sich aber auf ihr eigenes Spiel und so konnte in beiden Fällen der Satz noch zu Gunsten von Eisdorf gedreht werden. Maik Hoffmann und Benjamin Lindenstrauß hatten jetzt ihren Rhythmus gefunden, ließen im "Zweiten" ihre Gegner zwar noch einmal gefährlich heran kommen, entschieden dennoch den Satz für sich und machten mit einem 11:1 im dritten Satz kurzen Prozess mit Andre Kreisel und Torben Veit.
Auf der anderen Seite gab der Gewinn des 1. Satzes nicht die nötige Sicherheit für Volker Jänsch und Lukas Berger. Zu vieles lief im eigenen Spiel schief, so dass der 3:1-Erfolg am Ende für Johannes und Matthias Fekl, die in dieser Saison auch erst zweimal verloren hatten, aus Weißenfels in Ordnung ging.
Marco Balzarek und Steve Jänsch bewiesen ein weiteres Mal, dass ihre bisherige einzige Doppel-Niederlage in dieser Saison gegen Eintracht Halle nur ein Ausrutscher war. Ständig das Spiel unter Kontrolle haltend besiegten sie Andreas Fekl und Jonathan Suske mit 3:0.
Mit 2:1 nach den Doppeln lag man nun voll im Plan.

Maik Hoffmann und Volker Jänsch - das obere Paarkreuz


Zwei spannende Spiele von Maik Hoffmann gegen Andre Kreisel und Volker Jänsch gegen Johannes Fekl folgten.
Obwohl Maik Hoffmann, solange, wie er nun in unserer ersten Mannschaft spielt, noch nie gegen Andre Kreisel verloren hatte, bereitete sein Gegner ihm diese Saison mehr Probleme als im 1. Jahr seiner Zugehörigkeit zu Eisdorf. Bereits in der Vorrunde lag Maik gegen Kreisel schon 0:2 zurück, gewann dennoch das Spiel mit 3:2.
Auch im aktuellen Duell begann es alles Andere als gut. Beim Stand von 4:4 im 1. Satz gelang seinem Gegner einfach alles, wobei Maik Hoffmann den einen oder anderen Fehler produzierte, da er auch nicht immer optimal am Tisch stand. Das 4:11 bestätigte das dann nur zu gut.
Ein klares 11:6 von Maik deutete bereits an in welche Richtung sich das Spiel entwickeln könnte. Etwas zittern musste man nochmal im 3. Satz, wo Andre Kreisel 10 Punkte gelangen, diese aber nicht zum Satzgewinn ausreichten. Im vierten Satz war dann Maik eindeutig der Chef im Ring und obwohl Kreisel ein sehr gutes Spiel ablieferte, musste er den dritten Gewinnsatz seines Gegners akzeptieren und Maik Hoffmann behielt seine weiße Weste gegen Andre Kreisel.
Volker Jänsch musste gleich zwei Verlustsätze in Kauf nehmen, wobei der zweite Verlustsatz hätte nicht sein müssen. Beim eigenen Vorteil von 9:7, gab er diesen noch mit 10:12 ab. Am Meisten war er mit sich selbst unzufrieden, wie die zahlreich erschienenen Zuschauer es lautstark miterleben konnten. Die Sätze drei, vier und auch teilweise fünf zeigten wieder den "alten Kämpfer Volker". Zweimal Satzgewinn mit 11:7 und Johannes Fekl wackelte. Aber leider blieb es nur beim Wackeln, da Volker Jänsch es im fünften Satz mit der Brechstange richten wollte und auch viele Hinweise seiner Mannschaftskollegen ignorierte. Die Kiebitze aus Schwerz schienen, angesichts der nur knappen Führung von 3:2, zufrieden.

Grandiose Spiele von Steve Jänsch, Marco Balzarek, Lukas Berger und Benjamin Lindenstrauß


Die Spannung beim Kampf von Volker Jänsch hatte fast das grandiose Spiel seines Sohnes am Nebentisch etwas untergehen lassen. Fast unbemerkt siegte er mit 11:4, 11:7 und 11:6 gegen Torben Veit.
Marco Balzarek machte da weiter wo Steve Jänsch aufgehört hatte und siegte ebenfalls klar mit 3:0 gegen Andreas Fekl, auch wenn er zum Sieg im 1. Satz noch 13 Punkte benötigte.
Nun waren alle nervlichen Fesseln abgestreift.
Lukas Berger und Benjamin Lindenstrauß standen ihren Mannschaftskameraden in nichts nach und siegten ebenfalls mit 3:0.

Glücklicher Nachmittags-Ausklang für Volker Jänsch


Und endlich konnte auch Volker Jänsch sehen, wie es sich anfühlt gegen Weißenfels siegreich zu sein. Er benötigte zwar wieder fünf Sätze, hatte aber diesmal mit 3:2 gegen Andre Kreisel das bessere Ende für sich.
Als Maik Hoffmann und Steve Jänsch die Führung auf 10:2 ausbauten, konnte einem Weißenfels schon ein bisschen leid tun.
Im Gefühl des sicheren Sieges und alles, wirklich alles für den Showdown am 09.04. getan zu haben, ließ es die erste Mannschaft etwas gemächlicher angehen, so dass Weißenfels mit drei Punkten aus den letzten drei Spielen das Ergebnis für sich noch etwas ansehnlicher gestalten konnte, das 10:5 am Ende für Eisdorf aber die beste Ausgangsposition bedeutet, die man jemals hatte.

Das ganze Einzugsgebiet um Teutschenthal ist heiß auf den 09. April


Der zweite Platz und damit über die Relegation in die Verbandsliga kommen zu können ist sicher. Es ist aber noch viel viel mehr möglich und mit einem Sieg, bei einem besseren Spielverhältnis als der Gegner Schwerz, kann man selbst noch Staffelsieger werden und hätte den direkten Aufstieg geschafft.
Außerdem ist da ja auch noch eine Rechnung offen aus der Vorrunde.
Liebe Schwerzer, obwohl jetzt beste Frühlingstemperaturen herrschen, kramt Eure dicken Winterjacken noch einmal raus, die werdet ihr brauchen, denn am 09. April müsst ihr Euch gegen diese spielstarke erste Eisdorfer Mannschaft warm anziehen.

Super EISDORF-Power.
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