Der Teufel in den Flurnamen unserer Heimat

In unser Harzer Gegend kommt das Wort Teufel in den Flur und Forstnamen besonders häufig vor.
Das Wort Teufel kommt vom griechischen Diabolis (Verleumder) und tritt in der Kirche für das hebräische Wort Satan ein. Der höchste Teufelsort ist der Brocken mit dem Teufelsaltar. Als Teufelsburgen sollen Felsgruppen auf dem Brocken, im Neustedter Heu bei Wernigerode und im Hohnerevier nach alten Berichten sein. Teufelskanzeln sind im Flussbett der Oker und bei Altenbrak. Bekannt ist der Teufelsstein auf dem Domplatz zu Halberstadt, als ein Opferaltar. Auf den Regenstein gibt es den Teufelskeller mit rätselhaften Vertiefungen im Boden. Im Hakel ist das grosse und kleine Teufelstal. Vom Sternhaus führt der abgelegene Teufelsgrund in das Selketal. Eines der bekanntesten Namen aber ist die Teufelsmauer vom Grossvater bei Blankenbug bis zu den Gegensteinen bei Ballenstedt. Eine andere Teufelsmauer (Neuer Name : Sachsenwall) aber etwas weniger bekannt ist südlich und westlich vom Hexentanzplatz. Im Wurmtal bei Stecklenberg liegt am Wegesrand der Teufelstaufstein. Das Teufelsbecken im Bodetal nahe der Gaststätte Waldkater wird oft über sehen. Geht man von Friedrichsbrunn zur Viktorshöhe sieht man am Wegesrand die aufgetürmten Felsen der grossen und der kleinen Teufelsmühle. Auch in Quedlinburg gab es südlich
vom Wiperti-Kloster einst einen Teufelsgarten. Dies sind nur einige von vielen Beispielen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Facebook | Erschienen am 04.03.2017
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 28.03.2017
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