Gedanken zum Finkenherd in Quedlinburg

Historische Postkarte
Der Finkenherd von Quedlinburg soll der Sage nach die Stelle sein, wo der Sachsenherzog Heinrich im Jahre 919 beim Vogelfang (Finken) durch fränkische Boten die Königswürde angetragen wurde. Ein historisches Ereignis, das Quedlinburg durchaus touristisch verwerten kann. Diese Stelle besteht aus drei Häusern.

Finkenherd 1, dieses nördliche Giebelhaus wurde etwa um1500 erbaut und ist auf allen historischen Postkarten abgebildet. Finkenherd 2 wurde ungefähr um1540 erbaut und ist wie Nr . 1 ein sehr schönes Fachwerkhaus. Das Haus Finkenherd 3 dagegen wurde erst im Jahr 1780 erbaut. Es ist zwar auch ein Fachwerkbau, macht aber mit seiner Ziegelstein - Ausmauerung einen eher einfachen und wenig interessanten Eindruck. Aber genau an diesem Haus hat man das Informationsschild angebracht. Dies ist nicht gerade als Fotomotiv attraktiv. Verschiedene Teile des Finkenherds wurden nach längerer Zeit nun restauriert. Finkenherd 1 sieht sehr gelungen aus. Beim Haus Finkenherd 2 ist es mir gelungen, auf dem Flohmarkt eine historische Postkarte von diesem Haus zu bekommen. Schaut man sich das historische Postkartenbild und das restaurierte heutige Haus an, so gibt es schon einen Unterschied. Ich meine das historische Bild kommt als Fotomotiv bei den Touristen bedeutend besser an.

Verbesserungsvorschläge

Der Aufwand wäre gering. Entfernt man das Informationsschild von Finkenherd 3 und bringt dafür vor dem Haus Finkenherd 2 ein Infopult (keine Tafel) an, wäre dies wahrscheinlich nicht schlecht. Übrigens existiert in Quedlinburg ein grosses sehr schönes Wandgemälde von diesem historischen Ereignis. Das könnte man z.B. als kleines Bild auf den Infopult mit einbringen.
Im Haus Finkenherd 1 soll der Quedlinburger Maler Wilhelm Steuerwald geboren sein.
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Ralf Springer aus Aschersleben | 08.02.2016 | 12:27   Melden
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