Mythos Eselstall - Teil 2

Der Menhir
Hier nun eine Fortsetzung von Mythos Eselstall. Am früher vermuteten Steinkreis auf dem Acker steht am Waldrand ein ca 70 cm hoher Menhir (siehe Bild). Gegenüber in dem kleinen Waldstück (Schösserkopf), an dem der Gesichtsstein und der Tierkopfstein gefunden wurde, ist mittendrin eine fast runde Erhebung von ca 30 Meter Durchmesser zu erkennen. Diese Erhebung ist nicht natürlichen Ursprungs. Sogar mit Google Earth ist dieses zu erkennen. War hier einst ein religiöser Platz ? Von hier aus hat man auch einen weiten Blick bis nach Quedlinburg. Gegenüber am Waldrand fand ich zufällig einen putzigen kleinen Stein, den ich Gnom (siehe Bild) genannt habe. Ein Paar Meter weiter befand sich einst das Gebiet „Der Tempel“. Hier steht ein seltsam gewachsener Baum, der oben wie ein auf dem Kopf stehendes Omega - Zeichen aussieht (siehe Bild). Der alte Name „Tempel“ für das Gebiet hat wahrscheinlich auch eine Bedeutung. Gehe ich in Richtung „Forsthaus Eselstall“ etwa 200 Meter weiter, so erkennt man linker Hand einen Baum auf einen Felsstein aus dessen eine seiner Wurzeln sich wieder zu einem neuen Baum entwickelt hat (siehe Bild).

Von den mittelalterlichen Grenzsteinen des Eselstalls ist nur noch einer erhalten (siehe Bild). Die anderen wurden wahrscheinlich durch sowjetische Panzer die hier oft übten, zerfahren. Tiefe Panzerspuren, Panzerlöcher sowie Unterstände sind noch zu erkennen.
Im Eselstall entstand 1871 die erste und schwerste Naturhindernisbahn Deutschlands. Eine Felssteintreppe, die zur Tribüne führte, ist gegenüber dem Forsthaus noch zu erkennen.

Der Eselstall war früher kahl und nicht bewaldet. Auf vielen der Berge befanden sich grosse Mengen an Felsen. Diese wurden massiv für Mauern, Strassen und Häuser abgebaut. Einer dieser Felsen, die durch ein altes Bild noch zu erkennen sind ist der (von mir genannte) Drachenfelsen „ (siehe Bild) auf den Schleifstein. Dieser „Drachenfelsen“ hatte mit seinem grossen Maul ein extrem interessantes Aussehen. Auch auf dem Sandberg ist noch ein interessanter Felsen vom damaligen Steinabbau erhalten geblieben(siehe Bild). Diese liegende Gebilde mit seinen grossen Augen und dem Rüsselansatz ist auch sehr interessant. An den Steilhängen mit seinen wenigen hervorstehenden Felsen findet man einige interessante Felszeichnungen (siehe Bild).
Von Westerhausen führte einst der sogenannte Bräuhahnsweg durch den Wald in Richtung Thale. Hier wurde das begehrte Bier (Bräuhahn) transportiert. Die eingefahrenen Wagenspuren in den felsigen Weg sind noch deutlich zu erkennen(siehe Bild).

Der schönste Weg des Eselstallforst führt auf der Höhe am Waldrand entlang mit herrlichen Ausblicken zum Harz, Teufelsmauer, Hamburger Wappen, Warnstedter Mühle, einigen Städten und vielen Dörfern.
Mehr über den so genantenErlebnisweg hier.
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