Bundestagskandidat Hüfner: „Die WählerInnen haben ein Recht auf Transparenz“

Nicht nur die Debatte um die Transparenzregeln für sachsen-anhaltische Landtagsabgeordnete hat deutlich gemacht, wie wichtig das Thema Transparenz vielen Wählerinnen und Wählern ist. Bei dieser Debatte sollte aber nicht vergessen werden, dass die Offenlegung von Nebeneinkünften nur ein Schritt zu mehr Transparenz ist.

Für Florian Hüfner, den Kandidaten der SPD im Bundestagswahlkreis 73 (Burgenlandkreis und Saalekreis), zählt neben der transparenten Auflistung aller Einkünfte ein transparenter Umgang mit Lobbyismus und die transparente Darstellung der eigenen Position sowie des Abstimmungsverhaltens zu den Grundkriterien eines gläsernen Abgeordneten.

„Transparenz erfüllt keinen Selbstzweck, sondern es ist die Bedingung dafür, dass sich die Wählerinnen und Wähler ein umfassendes Bild über die Abgeordneten und deren Arbeit verschaffen können“, so erklärt Hüfner. „Mithilfe dieser Informationen kann dann jede Wählerin bzw. jeder Wähler selbst entscheiden, ob ein Abgeordneter zum Beispiel einer bestimmten Interessengruppe zu nahe steht oder nicht. Schließlich kann diese Bewertung in die eigentliche Wahlentscheidung einfließen“, erläutert Hüfner abschließend.

Florian Hüfner selbst möchte mit positivem Beispiel als „gläserner Kandidat“ vorangehen. Denn nicht erst als Abgeordneter können Abhängigkeitsverhältnisse entstehen, sondern schon in der Zeit vor dem eigentlichen Mandat. In diesem Sinne sollten bereits Kandidaten die relevanten Informationen den Wählerinnen und Wählern zur Verfügung stellen. Hüfner selbst sagt dazu: „Die Wählerinnen und Wähler sollten sich fragen, ob Sie bei der Wahlentscheidung wirklich die Katze im Sack kaufen wollen.“ In diesem Sinne veröffentlicht Hüfner seine Einkünfte online und wird kontinuierlich sein Informationsangebot erweitern.

Sollte Florian Hüfner im Wahlkreis 73 gewählt werden, möchte er erst recht als Bundestagsabgeordneter seinem Transparenzversprechen nachkommen. Dabei sind alle Wählerinnen und Wähler herzlich eingeladen, Anregungen zu geben, wie die Transparenz weiter erhöht werden kann. Gelungene Beispiele, wie dies aussehen kann, finden sich beispielsweise auf den beiden Webseiten der SPD Bundestagsabgeordneten Marco Bülow und Ulrich Kelber.
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