Dieter Stier für Lückenschluss an A 143

Der Weißenfelser Bundestagsabgeordnete Dieter Stier (CDU) äußert sich zu Berichten in der Mitteldeutschen Zeitung vom 06. und 09.12.2013 und spricht sich gegen die Blockadetaktiken von Umweltverbänden und Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen aus. Er fordert die schnelle Fertigstellung der „Mitteldeutschen Schleife“.

Berlin/Weißenfels. Bereits 1992 wurde die BAB 143 im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf eingestuft. Bis heute ist sie nicht fertiggestellt. Dieter Stier MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Deutschen Bundestag und Vorsitzender des Kreistages Burgenlandkreis, zeigt sich besorgt über die endlos anmutenden Blockadeaktivitäten der Autobahngegner.
Stier: „Auch der Bereich südlich von Halle gehört noch zum Land Sachsen-Anhalt. Seit Jahren wartet diese Region bereits vergeblich auf die vollständige Fertigstellung der Westumfahrung von Halle. Die Interventionen der Bündnisgrünen und ihnen nachgelagerter Umweltverbände führen indes mittlerweile zu solch langwierigen Verzögerungen, dass die Region im Süden eher infrastrukturell abgekoppelt und damit weiterer ökonomischer Chancen beraubt wird. Durch diese Verzögerungen steigen die Kosten des Projekts ins Unermessliche. Hier muss man sich fragen, wie sinnvoll es ist, wenn staatliche Mittel erst an Umweltorganisationen fließen, diese dann aber dazu genutzt werden, Widerstand und Resignation zu finanzieren anstatt Weiterentwicklung und Wachstum voranzubringen“.
Dass die Verzögerung bei der Fertigstellung der Autobahn überdies dem Natur- und Artenschutz dient und in einem vernünftigen Verhältnis mit der Nutzung der Landschaft steht, bezweifelt Dieter Stier. „Ohne die Fertigstellung entstehen Mehrkosten, vermehrter Schadstoffausstoß durch längere Umwege um und in der Stadt Halle sowie weiterer wirtschaftlicher und ökologischer Schaden. Eingesparte Kosten könnten an anderer Stelle viel sinnvoller für die Umwelt ausgegeben werden und nicht alle fahren nur Fahrrad. Auch ich bin sehr für Natur- und Artenschutz, aber wir sollten genau abwägen, ob uns das Liebesleben einer seltenen Libellenart wichtiger ist als die Bedürfnisse der Menschen und die Weiterentwicklung der Region und wer das bezahlen soll.
Ich rege deshalb auch an, über Verbandsklagerechte nachzudenken. Nach meiner Meinung müssen diese nicht erweitert sondern gesetzlich zurückgeführt werden“.
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Luftfahrt- und Technik- Museumspark aus Merseburg | 03.01.2014 | 09:37   Melden
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