Ein nicht endend wollendes „Drama“ zum Thema „fahrradfreundliche Innenstadt“

Heute in der Lokalausgabe zu lesen (sinngemäß):

„ Weißenfels braucht eine fahrradfreundliche Innenstadt….in der Jüdenstraße müssen Radfahrer absteigen… Touristen sollen dort nicht durchfahren dürfen ..., auch, weil es für alte bzw. behinderte Menschen eine Gefahr darstelle…das dürfe man sich nicht länger gefallen lassen… auf dem Boulevard in Naumburg funktioniere es schließlich auch… es ist ein nicht endend wollendes Drama“

Worum geht es hier wirklich?

In der Innenstadt von Weißenfels ist lediglich die Jüdenstraße eine wirkliche Fußgängerzone, d.h. hier fahren keine Autos, keine Fahrräder. Hier dürfen sich Fußgänger allen Alters frei bewegen, ohne Angst vor rollenden Verkehr. Die Jüdenstraße wird parallel flankiert von mehreren Nebenstraßen, die, auch für den Radverkehr freigegeben sind. Dem Fremdenverkehrsverein geht es in seiner Jahreshauptversammlung u.a. darum, die Jüdenstraße auch für Touristen attraktiver zu gestalten, in dem sie die ca. 200 m mit dem Fahrrad passieren dürfen. Ja gut, dann radeln die Touristen mal eben an den Geschäften vorbei, aber nicht in die Geschäfte hinein.

Ganz ehrlich, was soll das? Gibt es in Weißenfels nicht andere, wirkliche Problemzonen für Fahrradfahrer und fahrradfahrende Touristen?

Der Boulevard in Naumburg ist mit Weißenfels nicht zu vergleichen. Der Naumburger Boulevard ist a) breiter und b) gibt es dort keine Engpässe wie in Weißenfels (Brunnen und Eisdiele).

Und ganz ehrlich, finde ich es sehr unsensibel, wenn Einwände von älteren und behinderten Menschen nicht ernst genommen werden und es da heißt „ das dürfen wir uns nicht länger gefallen lassen“.
Ein nicht endend wollendes „Drama“ zum Thema „fahrradfreundliche Innenstadt“
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