Freizeit-Ruderer nahmen am 31. Oktober in Waging am Ruperti-Pokal teil

Momentaufnahme aus dem Rennen. Das Weißenfelser Boot auf der Strecke (Foto: Holger Kohlbach)

Lange geplant war die Teilnahme am Rupertipokal im fernen Waging.

Am Freitag, dem 30. Oktober 2015, machten sich neun Freizeitsportler des Weißenfelser Rudervereins auf den Weg nach Waging am See, um an der dortigen Langstreckenregatta um den Ruperti-Pokal teilzunehmen. Dies ist eine Breitensportregatta mit einer Strecke von 18 km über zwei Seen – den Waginger und den Tachinger See - mit herrlichem Blick auf die Chiemgauer Alpen. Am späten Freitagabend erreichten wir in unsere Unterkunft, den Haberlhof in Tettelham bei Waging. Dort wurden wir mit zünftiger Hausmusik begrüßt und zum Tanz gebeten. Lange konnten wir uns jedoch nicht vergnügen, denn am nächsten Morgen ging es recht zeitig aus den Federn. Nach einem kräftigenden Frühstück mit vielen leckeren Sachen direkt vom Bauernhof machten wir uns auf zur Regattastrecke.

Das erste unserer Boote, der Rennvierer mit den beiden Ankes, Christiane, Mike und Lina als Steuerfrau, startete direkt im ersten Rennen. Im Rennen 4 ging kurz danach auch unser Gig-Vierer mit Sylvia, Ines und Stephan auf die Strecke. Sie wurden unterstützt von Maximilian und Antje, zwei Ruderkameraden vom Ruderclub Vilshofen.
Beide Mannschaften schlugen sich wacker, auch wenn es nicht zu einem der vorderen Plätze reichte. Achtzehn Kilometer wollen auf einem stehenden Gewässer erst mal gerudert sein und gingen ganz schön an die Substanz, so dass wir uns teils mit letzter Kraft über die Ziellinie retten mussten.

Das herrlich sonnige Wetter, angenehme Temperaturen und natürlich das Herbstpanorama rund um die Seen machten aber alle Anstrengungen wieder wett. Den Abend ließen wir dann gemütlich in einem urigen bayrischen Gasthaus ausklingen und wollten uns am Sonntagvormittag nach einem Spaziergang zum Schlossberg auf den Rückweg machen, als uns das Pannenpech heimsuchte.

Nach langem Hin und Her mit dem Pannendienst und Werkstattsuche entschlossen wir uns dazu, einen Teil der Mannschaft vorausfahren zu lassen. Anke, Mike und Holger blieben zurück, um am nächsten Nachmittag den reparierten Bus samt Bootsanhänger nach Hause zu fahren.

Ein großes Dankeschön an alle, die, wie auch immer, zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen haben, insbesondere an Christiane für die Organisation und an Peter für die Motorisierung.
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