UHC holt Vizemeistertitel

Deutscher Vizemeister nach großem Kampf (Foto: Matthias Kuch)
Dreieinhalb Minuten waren noch auf der Uhr, als die Weißenfelser Torhüterin Lena Vogt beim Stand von 2:5 für eine vierte Spielerin das Feld verließ. Knapp eine Minute danach hatte Luise Andrä durch zwei (fast identische) Tore auf 4:5 verkürzt. Plötzlich schien wieder alles möglich, das Publikum (am Ende waren es wohl deutlich mehr als 200 Zuschauer) feuerte die Teams frenetisch an. Ein weiterer Schuss streifte haarscharf am Dümptener Tor vorbei und den darauf folgenden Konter schloss Lena Best erfolgreich ab und die Gäste schossen in den siebten Himmel. Die letzten Sekunden spielten sie clever runter und durften sich am Ende nicht unverdient die goldenen Medaillen um den Hals hängen lassen. Das „davor“ ist kurz erzählt: Weißenfels führt durch Luise Andrä einmal zu Beginn, Theresa Beppler-Alt (3 Tore), Lena Best und Winona Jürgens mit zwischenzeitlichen Anschluss durch Luise Andrä brachten das zu Beginn erwähnte 2:5. Glückwunsch an den neuen Deutschen Meister: Dümptener Füchse 96!!!
Ins Finale zogen beide Teams durch mehr oder weniger ungefährdete Siege ein, wobei der UHC mit den Floorballerinnen von der SG Harz vor allem in der ersten Hälfte mehr Schwierigkeiten hatte. Dem 1:3 zur Pause folgte aber ein 9:1 in Hälfte 2. Die Füchse schlugen dagegen die SG Berlin klar mit 15:2.
Somit kam es im Spiel um Platz 3 zu einem Harz-Hauptstadt-Duell und hier strahlten am Ende die Mädchen auf dem Hexenbesen. Vor allem die 4-fache Torschützin und gleichzeitig auch noch Geburtstagskind Jannika Willingmann war bei 10:3 fast nicht zu bremsen. Mit ihren gerade erreichten 12 Jahren wächst hier eine Generation heran, die auch in den nächsten Jahren um die Meisterschaft mitspielen wird. Die SG Floorball Harz stellte die jüngste Truppe an diesem Wochenende. Aber auch die Berlinerinnen dürfen sich über einen - zu Beginn - nicht erwarteten Erfolg freuen. Platz 4 war sicherlich nicht unbedingt das Mindestziel.
Im Spiel um Platz 5 trockneten sich die Leipzigerinnen ihre Tränen vom Vortag, als sie den erhofften Halbfinaleinzug nicht schafften und schlugen die Bonnerinnen im Sudden Death nach 26 Sekunden durch ein Tor von Kapitänin Anna Brauckmann mit 4:3.
Das Spiel um Platz 7 entschied der FC Stern München für sich. Gegen die DM-Neulinge aus Bremen gelang ihnen ein 9:3. Dennoch gab es auch bei den beiden letztgenannten Teams überwiegend ein positives Fazit.
So können wir auch als Veranstalter ein fast total positives Résumé ziehen: tolle Spiele, ein zahlreiches Publikum, nette Begegnungen, viele Emotionen. Ein Dank geht an alle Helfer, Sponsoren, Eventpartner, Freunde und Bekannte!
An alle Teams die da waren: Nehmt alle mit, wie toll Mädchenfloorball sein kann, tragt es in die Welt oder zumindest mal in euern Nachbarort !!!
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