Volles Programm für Pferd und Reiter

Michelle Brachwitz mit ihrem Pferd Quintera

Reitturniere in Würchwitz und Löbnitz luden am Wochenende



Die Anspannung war Carolin Knesebeck deutlich ins Gesicht geschrieben. Mit ihrem Pferd „Donna Florestana“ stand sie kurz vor ihrer L-Dressurprüfung auf Trense. Doch die Nervosität sank mit jeder Aufgabe mehr. Am Ende gaben ihr die Richter für eine gute Leistung eine Wertnote von 7,7.

Zuvor startete die Weißenfelserin, ebenfalls mit „Donna Florestana“, in einer „2 Sterne A-Dressur“. Hier überzeugte sie die Richter durch einen fast fehlerfreien Ritt und siegte in dieser Dressurprüfung.

Auf dem Springplatz wurde derweil eine A*- Springprüfung aufgebaut. Hier trat die für Großkorbetha reitende Natalie Kühn an. Mit ihrem Pferd „Positur“ erreichte sie hier den 2. Platz. In der nachfolgenden „Springprüfung der leichten Klasse“ trat neben Natalie auch die ebenfalls für Großkorbetha reitende Michelle Brachwitz an. Mit ihrem Pferd „Quintera“ legte sie einen ordentlichen Durchgang hin, bei dem am Ende leider ein Abwurf zu Buche stand. Auch Natalie Kühn schaffte in dieser Prüfung keinen fehlerfreien Ritt.

Eine 2 Phasen Springprüfung folgte als letzte Prüfung. Hier galt es, die ersten 6 Hindernisse ohne einen Abwurf zu durchreiten, die folgenden 4 ohne Abwurf und mit der bestmöglichsten Zeit. Hier erreichte die 20 Jährige Michelle Brachwitz mit „Quintera“ die zweite Phase, musste dort aber ebenfalls einen Abwurf hinnehmen.

Der Sonntag versprach für die erst 14 jährige Natalie Kühn ein erfolgreicher Tag zu werden. In einer Stilspringprüfung der Klasse A* erreichte sie mit ihrem Pferd „Positur“ den ersten Platz, mit ihrem zweiten Pferd „Leni Levisto“ den 3. Platz. In der anschließenden L-Springprüfung mit Siegerrunde traten beide Großkorbethaerinnen wieder gegeneinander an. Natalie Kühn erreichte mit „Leni Levisto“ den 3. Platz, musste aber einen Abwurf hinnehmen. Michelle Brachwitz mit „Quintera“ verfolgte immernoch das Pech vom Vortag. Sie erreichte das Ziel mit 2 Abwürfen, was ihr die Teilnahme an der Siegerrunde verwehrte.
Auch Carolin Winther war am Wochende mit ihren Pferden unterwegs. Sie startete bereits am Freitag in das Turnierwochenende. Mit ihrem Pferd „Question of time“ startete sie in Löbnitz in ein M-Springen. Hier erreichte die Markwerbenerin den 3. Platz.

Am Samstag ging Carolin in Würchwitz auf Schleifenjagt. Mit ihrem neuen Pferd „Qu drei“ ging sie in einer Springpferde A an den Start. Die Richter sahen einen guten Ritt und gaben ihr die Wertnote 7,8, welche ihr den 2. Platz einbrachte. Am Sonntag stand Löbnitz nocheinmal auf den Zeitplan. Hier durfte „Libelle“ in einem L-Springen ihr Können unter Beweis stellen. Bei der Prüfung, bei der es bis zu 1,20m hohe Hindernisse zu überwinden gilt, landete sie auf dem 2. Platz.

Für Carolin Winther gab es am Wochenende noch ein persönliches Happy End: Ihr ehemaliges Sprungpferd „Crazy Cora“ brachte ein gesundes Fohlen zur Welt.
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