Tagestour auf der Saale am Pfingstmontag

Die "Müritz" auf dem Weg zur Saale.
 
In der Oeblitzschleuse.
Wanderfahrt im Vierer am Feiertag

Die Freizeit-Ruderer waren am Pfingstmontag aktiv. Vier Damen und ein Herr starteten am Feiertag zur Wanderfahrt vom Weißenfelser Bootshaus saaleaufwärts über den Naumburger Blütengrund, weiter auf der Unstrut bis zum Freyburger Wehr.

Weil die Damen einstimmig der Meinung waren, dass der Herr als erster ans Steuer darf, konnte Jens sich nach dem Ablegen erst mal entspannen. Dafür legten sich Silvia, Anke, Katja und Ines ins Zeug.

Bei ruhiger Saale und recht angenehmen Temperaturen war das Rudern eine Freude.
Wir kamen zügig voran, erreichten die Oeblitzschleuse in einer guten Zeit. Nach dem Schleusen legten wir am Ufer an. Ein Schlückchen vom guten Rotkäppchen genehmigten wir uns während der Pause. Beim Ablegen nahm Jens als Ruderer auf dem Rollsitz Platz. Katja steuerte das Boot als nächste. So langsam nahm der Betrieb auf der Saale zu. Stromabwärts sahen wir immer wieder Kanus und Kajaks, die mit "Hallo" oder einem lustigen Spruch gegrüßt wurden. Wir bemerkten positiv, dass eigentlich alle die Grüße beantworteten und uns eine gute Fahrt wünschten.
Gerade die Wochenenden und Feiertage sind für Ausflüge auf Saale und Unstrut bestens geeignet und werden super genutzt.
Wir können ja auch stolz auf unsere schöne Heimat sein.

Beim Stopp am Anleger in der Nähe der Naumburger Henne wechselten wir erneut die Steuerfrau. Mit Anke als Leichtgewicht auf dem Sitz ging es in Richtung der Unstrut-Mündung. Auf der Unstrut ist der Wasserweg natürlich enger und die Strömung ist stärker. Tapfer ruderten wir die 5 km und waren echt froh, als Freyburg in Sichtweite kam. Stolze 23 km hatten wir zur Hälfte der Strecke zurückgelegt.
Unterhalb des Freyburger Wehres fanden wir einen Liegeplatz. Wir staunten nicht schlecht, denn dort lagen bereits 2 Vierer, die wir dem Naumburger Ruderverein zuordnen konnten. Frank Democh begrüßte uns am Ufer und half beim Anlegen unserer "Müritz".
Genau wie wir nutzten die Naumburger den Feiertag für eine Rudertour.

Wir gönnten uns in Freyburg direkt an der Unstrut in einem gemütlichen Lokal das verdiente Mittagessen und eine Pause.
Gut gestärkt und mit aufgeladenem Akku ging es mit Silvia am Steuer nun stromab die Unstrut hinunter in Richtung Blütengrund. Das war das Schöne an der Rückfahrt. Die Strömung erleichterte die Ruderarbeit doch ungemein für uns.
Nicht schlecht staunten wir über Ruderfreund Mike Sachse, der mit der Kamera im Anschlag auf der Henne-Brücke auf uns lauerte. Wir versuchten mit sauberer Rudertechnik vor ihm zu glänzen.

Beim Naumburger Ruderverein machten wir am Bootssteg halt. Wenige Meter entfernt in der Wirtschaft "Zum Pegel" gab es Kaffee und Eis zur Stärkung. Langsam drängte dann doch etwas die Zeit, denn die Oeblitzschleuse mussten wir bis 18 Uhr passiert haben. Das gelang uns problemlos.
Vor den letzten 7 km gab es noch einen winzigen Kraftschluck aus der Rotkäppchen-Flasche.
Ines war auf dem letzten Abschnitt am Steuer der "Müritz".
Mit einigen Regentropfen im Gepäck erreichten wir den heimatlichen Hafen am Bootshaus.

Froh und rechtschaffen müde vermerkten wir unsere Tour im Fahrtenbuch.
Mit der Bootspflege beendeten wir unseren Rudertag.
Unsere Fotos von unterwegs belegen unsere Erlebnisse.
Vom 19. bis 21. Juni wollen wir in Havelberg rudern und zusätzlich die BUGA besuchen.
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