Innovation aus dem Süden Sachsen-Anhalts

Am 7.11.2013 stattete der Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Dieter Stier der Firma DEUREX AG in der Gemeinde Elsteraue einen Arbeitsbesuch ab.
Zweck des Besuches war es, sich über eine innovative Erfindung des Betriebes - ein Ölbindemittel namens "Pure" - zu informieren.
Und dieses neuartige Mittel passt gleich doppelt in das Ressort des Ministers: Einerseits ist das synthetische Wachs, das in dieser Form durch Zufall im Labor entstand, eine wissenschaftliche Neuheit. Andererseits steht der Hersteller nun vor der Herausforderung, die mittlerweile patentierte Erfindung wirtschaftlich zu vermarkten.
Also machten sich die Verantwortlichen daran, den politischen Gästen die Wirkungsweise ihres Produktes zu präsentieren. Einige Eckdaten dazu: In wenigen Minuten nimmt das watteweiche, flockige Wachs locker das 6-fache des eigenen Volumens an im Wasser schwimmendem Öl auf und bindet es an sich, so dass man es hinterher einfach abschöpfen kann und quasi sauberes Wasser zurückbleibt. Dies funktioniere laut Hersteller übrigens auch mit anderen hydrophoben Flüssigkeiten, z. B. giftigen Chemikalien. Und das tollste: Das Öl lässt sich ohne großen Aufwand wieder von dem Wachs trennen, so dass man es recyceln und aufbereiten oder - im Ernstfall - sogar direkt nochmals verwenden kann.
Dass das kein Märchen ist, sondern sich das Mittel bereits wie beschrieben in der Praxis bewährt hat, berichteten auch die Vertreter der Feuerwehr (Stefan Rente, Feuerwehr Fischbeck) und des THW (Jens Werner, THW Ortsverband Naumburg), die die Wirkungsweise von "Pure" bereits während der Flutkatastrophe in Sommer erlebt hatten. Beide waren sich einig: Diese Erfindung setzt neue Maßstäbe in puncto Katastrophenschutz. Sie sind der Meinung, dass das Mittel angeschafft werden sollte, weil es das derzeit benutzte Granulat an Effektivität und Effizienz deutlich übertrifft. Wären nur die Entscheidungsträger noch zu überzeugen. Vielleicht gelingt das ab sofort besser, da sich die anwesenden Vertreter der Politik von der Präsentation und den Berichten überzeugt zeigen.

Dieter Stier: "Ich bin froh, dass der Herr Minister sich für diesen Termin Zeit genommen hat. Außerdem macht es mich stolz, dass so zukunftsweisende Entwicklungen aus meinem Wahlkreis stammen. Das Produkt ist sehr gut. Und wenn man das mal durchrechnet und sich ergibt, dass unterm Strich die Kosten auch noch geringer wären als mit den bisherigen Lösungen, dann sollte bei den verantwortlichen Entscheidungsträgern - sei es nun auf kommunaler, landes- oder bundespolitischer Ebene - ein Umdenken einsetzen."
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