Freiberg will "Energiestadt" werden

Die Universitätsstadt Freiberg in Sachsen hat sich zum Ziel gesetzt, spätestens im Laufe des Jahres 2015 das Label „Energiestadt“ führen zu können. Das Label steht für eine ergebnisorientierte, konsequente und zukunftsorientierte Energiepolitik in den Städten und Gemeinden. Eine „Solarstadt“ ist Freiberg in Mittelsachsen schon heute. Dafür hat ganz maßgeblich die SolarWorld AG mit Sitz in der nordrhein-westfälischen Stadt Bonn gesorgt. SolarWorld, auch Deutsche Solar AG genannt, wurde im Jahre 1998 gegründet. Zu der Zeit war schon vier Jahre lang, also seit dem Jahre 1994, die Bayer Solar GmbH als Tochtergesellschaft des Bayer-Konzerns in Freiberg aktiv. Zur Gründung waren etwa eineinhalb Dutzend Mitarbeiter für das junge Unternehmen tätig. Bereits drei Jahre später wurde ein erstes eigenes Produktionsgebäude in Betrieb genommen; dort waren dann knapp hundert Mitarbeiter tätig.

Mit Frank Asbeck kam der Aufschwung nach Freiberg


Zur Jahrtausendwende übernahm die SolarWorld AG die Bayer Solar GmbH und machte Freiberg zu einem mittlerweile weltweiten Zentrum für die Photovoltaik. In den folgenden Jahren wurde der Standort Freiberg buchstäblich auf feste Beine gestellt. Logistikzentrum, Modulfertigung, neue Fabrik im Industriegebiet Ost sowie Forschung mit Laboren und Zelltechnikum im Industriegebiet Süd sind einige wichtige Meilensteine der SolarWorld in Freiberg. Vorläufiger Höhepunkt anlässlich des 20jährigen Jubiläumsjahres war im Sommer 2014 der Zusammenschluss aller Freiberger SolarWorld-Tochtergesellschaften zu der neuen SolarWorld Industries Sachsen GmbH. Damit ist die Produktion von Wafern, von Zellen sowie von Modulen im wahrsten Sinne des Wortes unter einem einzigen Freiberger Dach. Diese Entwicklung war nur unter und mit Frank Asbeck als dem Vorstandsvorsitzenden möglich. Er hat Freiberg innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten zu dem gemacht, was es heute ist; ein weltweit renommiertes Zentrum für die erneuerbaren Energien mit dem Schwerpunkt Photovoltaik.

Freiberg als Traditionsstandort der bundesweiten Solarenergie
Anlässlich der 20jährigen Jubiläumsveranstaltung wurde von allen Beteiligten und Betroffenen sowohl die bundes- als auch die weltweite Bedeutung von Freiberg als Solarstandort betont. Darin waren sich der Freiberger Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, Mario Behrendt als Geschäftsführer des neuen Unternehmens SolarWorld Industries Sachsen GmbH sowie der Konzernsprecher Milan Nitzschke unisono einig. Sie betonten das Standing von Freiberg innerhalb der Solarbranche als industrielles Herzstück von SolarWorld und als Traditionsstandort der gesamten Solarenergie in Deutschland. Photovoltaik-Anlagen sind ebenso auf Freiberger Industriegebäuden wie auf den Gebäudedächern zahlreicher Eigenheime zu finden. Dass ein weltweit agierendes Unternehmen im Verlaufe von zehn, zwanzig Jahren auch den wirtschaftlichen Schwingungen und Schwankungen unterliegt, wird weder vergessen noch verdrängt, steht aber bei einem solchen Jubiläum nicht im Vordergrund.

'Insgesamt sind in Freiberg beste Voraussetzungen gegeben, um den zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden', beendete OB Schramm seine Gratulation zum Jubiläum "20 Jahre Solarstadt Freiberg".

Mehr Informationen:


Informationen der TU Freiberg: http://www.gupf.tu-freiberg.de/umwelt/stj_1.html
Alternative Energiesysteme: http://www.smp-solar.de/alternative-systeme.html
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