Tag der offenen Tür, Campusfest und Alumni-Treffen lockten viele Besucher an die Hochschule Harz

Wernigerode: Hochschule Harz |

Am Samstag, dem 24. Mai, lud die Hochschule Harz bereits zum zweiten Mal zu drei Veranstaltungen - dem Tag der offenen Tür, dem Campusfest und dem Alumni-Treffen - nach Wernigerode und Halberstadt ein. Das vielseitige Informationsprogramm, das nachmittägliche Familienfest und die große Party mit Live-Musik am Abend lockten insgesamt etwa 3.000 Besucher an, darunter auch ca. 200 „heimgekehrte“ Absolventen.

Der Tag begann 10 Uhr mit der Begrüßung durch Prof. Dr. Armin Willingmann, seit 2003 Rektor der Hochschule Harz. „Nutzen Sie heute die Chance, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und lassen Sie sich von Hochschullehrern und Studierenden unsere mehr als 20 Studienangebote vorstellen. Die Vertreter zahlreicher studentischer Initiativen bieten Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, Angebote rund ums Studiums kennenzulernen und bereits heute ‚Studienluft‘ zu schnuppern“, so der Hochschulleiter anlässlich der Eröffnungsveranstaltung. Bis nachmittags informierten Schnuppervorlesungen, Führungen und Vorträge über alle Studiengänge und auf jede Frage rund um Auslandsaufenthalte, Praktika, Finanzierung und Hochschulsport gab es eine Antwort.

Am Fachbereich Verwaltungswissenschaften konnten sich Interessierte über Karrieremöglichkeiten im öffentlichen Sektor informieren. Dabei standen auch erfolgreiche Absolventen Rede und Antwort. Alumna Linda Granowske (23) hielt eine „Tandem-Vorlesung“ mit Studiengangskoordinatorin Prof. Dr. Sabine Elfring: „Ich bin schon zum zweiten Mal beim ‚Tag der offenen Tür‘ dabei. Letztes Jahr konnte ich noch vor Beendigung meiner Bachelor-Arbeit erfolgreich ins Berufsleben starten, ich freue mich, anderen angehenden Akademikern vom Studium in Halberstadt zu berichten“, verriet die Verwaltungsökonomin, die bereits seit Februar 2013 für die Landtagsfraktion Die Linke in Magdeburg tätig ist.

In Wernigerode standen Wirtschaftswissenschaften auf dem Programm. Julia Lachmuth, Studentin der International Business Studies, war extra zwischen ihrem Auslandsstudium in Frankreich und dem anstehenden Auslandspraktikum in New York auf den heimischen Campus zurückgekehrt, um von ihrem Fachbereich zu überzeugen: „Vor Ort spürt man am besten, was ein Studium an der Hochschule Harz neben der sehr guten Ausbildung und dem hohen Praxisbezug ausmacht: Die familiäre Atmosphäre“, so die 21-Jährige.

Auch am Fachbereich Automatisierung und Informatik gab es einiges zu sehen: Industrieroboter zum Anfassen, die virtuellen Welten der Medieninformatik mit der Vorstellung des neuen Touch-Tables für die Bibliothek, ferngesteuerte Multikopter oder „Puppenhäuser“, deren Beleuchtung und Heizung per Smartphone zu bedienen sind. Prof. Daniel Ackermann betonte: „Mich erfreut besonders der sehr kontinuierliche Besucherstrom, durch den ein reges Interesse auch bei potentiellen Studienanfängern ablesbar ist. Der Tag der offenen Tür bietet für technische Studiengänge eine sehr gute Gelegenheit, sich mit ihren innovativen Projekten zu präsentieren“, so der Hochschullehrer für interaktive Medien.

Auch die zahlreichen studentischen Initiativen präsentierten sich und trumpften mit aufwendig dekorierten Ständen und viel Fachwissen auf. Nico Mischke, Mitglied des Orga-Teams, ist sicher: „Das Campusfieber war der Höhepunkt des Sommersemesters 2014“. Gemeinsam mit seinem Team präsentierte der Vorsitzende des Studierendenrates erstmals offizielle „Hochschulkleidung“. „Unsere Kapuzenpullover – sogenannte ‚Hoodies‘ – mit Hochschullogo kamen super an, inzwischen gibt es aufgrund der hohen Nachfrage Wartelisten, natürlich sorgen wir schnellstmöglich für Nachschub“, verriet der 22-Jährige und betonte: „Es ist schön zu sehen, dass sich die Studierenden so stark mit ihrer Hochschule identifizieren, das macht das Campusleben hier so einzigartig“.

Parallel zur Information kam auch der Spaß nicht zu kurz. Kleine Besucher und Familien verwandelten das Wernigeröder Hochschulgelände tagsüber in einen großen Spielplatz. Ballonkünstler Jan Sörensen, das Kindertheaterstück „Das blaue Herz“ und jede Menge Spiel, Spaß und Action hielten nicht nur Gäste aus der Region auf Trab sondern auch Absolventen, die teils gemeinsam mit ihren Familien den Weg an die Alma Mater zurück gefunden hatten. „Es ist fantastisch, dass das Campusfest an einem Samstag stattfindet und wir alle eingeladen sind, noch einmal die beste Party des Studiums zu erleben“, meinte Veronika Schenk, Absolventin des Studiengangs Tourismusmanagement, die – wie im vergangenen Jahr – extra aus Berlin gekommen war.

Am Abend stürzten sich Studierende, Absolventen, Mitarbeiter sowie zahlreiche Gäste gemeinsam ins bunte Campus-Nachtleben und genossen echte „Festival-Atmosphäre“. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Rockbusters“ mit studentischer Unterstützung, die Leipziger Elektro-Pop-Band „Heinrich“, „Mateo“ aus Bautzen mit vielseitigem Indie-Rock und die Berliner Punk-Rocker „Radio Havanna“. Freunde elektronischer Musik kamen in der Chill-Out Lounge am Grillplatz mit Deep-House-Star „Pretty Pink“ auf ihre Kosten.
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