Alle Jahre wieder…

In der Jagdhütte in Wettin
Wettin-Löbejün: Jagdhütte Wettin | ...kommt in der Adventszeit wohl keiner um mehrere (Betriebs) Weihnachtsfeiern herum.

Wie schon in den letzten Jahren – beispielsweise bei einer Feuerzangenbowle…
http://www.mz-buergerreporter.de/sandersdorf-brehn...
…hatte sich die Managementassistentin meines ehemaligen Betriebes Clariant wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

Mit einem Bus ging es über Wolfen, Bitterfeld, Roitzsch und Brehna zur

Jagdhütte in Wettin

Vom Geschäftsführer Herrn Thomas Herda wurden wir persönlich mit selbstbemachten Glühwein empfangen sowie bei Lagerfeuerschein vom Spielmann Franzisius Minimalus auf den Abend eingestimmt..

In der gemütlichen Gaststube erwartete uns dann schon an den Tischen ein leckerer selbst gebackener Brotlaib nebst Wildschweinschmalz. – und dazu Met aus eigener Produktion.
Als Liebhaber von Lamm- und Wildgerichten wurde ich an diesen Abend sehr verwöhnt.

Vergleichbar wie im letzten Jahr wurde diesmal zu Beginn ein Tischvogt gewählt, bei dem sich eigentlich alle lautstark abzumelden hatten, die dank der vorzüglichen und reichlichen Speis und Trank den Donnerbalken aufsuchen mussten.

Zwischen den Schlemmerpausen ging es auf altertümlicher Weise sehr gemütlich und unterhaltsam weiter. Spielmann Franzisius sorgte ständig mit Musik und vielen Spieleinlagen für fröhliche Unterhaltung.
Bei einem Bauchtanz musste sogar jeder Anwesende sein Können zeigen.

Am Schluss des Abends konnte ich auch noch aus Franzisius herauslocken, dass es sich bei seinem überdimensionalen, dudelsackähnlichen Musikinstrument um eine Sackpfeife handelte.

Hier dazu eine kurze Information über dieses mittelalterliche Blasinstrument
… Erste Belege für Sackpfeifen finden sich in Europa bei Aristophanes (griechischer Komödiendichter, 445 - 385 v. Chr.)…
Die Sackpfeife ist "ein Instrument mit einem einfachen Balg und zwei Luftröhren; und durch das erste [Rohr] wird er aufgeblasen, durch das zweite kommt die Stimme heraus."
Vom 9. bis 13. Jhd. war die Sackpfeife in ganz Europa weit verbreitet…
Wer mehr dazu wissen will, kann hier nachgelesen:
http://www.sackpfeifen.de/deutschsack/dudel1.htm

Wäre es nicht zu dunkel gewesen, wäre ich gern zwischenzeitlich noch zum Bismarckturm hochgekrabbelt – das hole ich sicherlich im nächsten Jahr nach.
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