Wettin ohne schnelles Internet

Symbolbild
Alle Welt spricht von der Digitalisierung, von Highspeed-Internetversorgung und Verbesserung der Wohnattraktivität im ländlichen Kreis. Soweit so gut. Bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten, so auch der Ausbau des schnellen Internets in Sachsen-Anhalt. Auch hier putzt das Land die rote Laterne, obwohl viele Millionen Fördermittel für diesen Ausbau von Bund und Land zur Verfügung gestellt werden. So wurde in diesem Jahr im Gemeindeverband Wettin-Löbejün einerseits vielen Gemeinden ein zeitgemäßer Internet-Anschluss von mindestens 50 Mbit ermöglicht. Andererseits sind Regionen, wie die Stadt Wettin, weiterhin und langfristig vom schnellen Internet abgekoppelt. Hier wird vertröstet auf die Zeit bis Ende 2019, so die Aussage des zuständigen Amtes in Merseburg. Ob das für den Wohnstandort oder den digital vernetzten Schulbetrieb im Burggymnasium Wettin förderlich ist, darf bezweifelt werden. Den wenigen noch verbliebenen Gewerbetreibenden und Selbstständigen in der Stadt Wettin schadet es eher. Zukunft für den Mittelstand und Erhöhung der Attraktivität kleinerer Städte als Wohnstandort sieht heute anders aus. Hier ist dringender Handlungsbedarf gefordert.
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