Judenfeindschaft in Luthers Reformation

Wann? 21.02.2014 19:00 Uhr

Wo? Kirchliches Forschungsheim, Wilhelm-Weber-Straße 1A, 06886 Lutherstadt Wittenberg DE
Lutherstadt Wittenberg: Kirchliches Forschungsheim | Die studentische Initiative "AK Zweifel und Diskurs" lädt getreu ihrem Blog-Motto "Wir kommen, um uns zu beschweren." zu einem öffentlichen Vortrags- und Diskussionsabend ein.

Thema: Judenfeindschaft in Luthers Reformation

Ort.Kirchliches Forschungsheim, Wilhelm-​Weber-​Straße 1, 06886 Wittenberg (Sofern sie auf anderen Wegen bereits eine Veranstaltungseinladung erreicht hat: Bitte beachten Sie diesen neuen Veranstaltungsort!)
Termin: 21.Februar 2014,
Beginn 19.00 Uhr, Ende gegen 21.30 Uhr.

Im ersten Vortrag fragt der Professor für systematische Theologie und Direktor des Ökumenischen Instituts an der Universität Bonn: "War Luther Antisemit? Wie ist seine Judenfeindschft theologisch begründet?"

In einem zweiten Vortrag wird der Jurist und Rechtshistoriker Jörg Finkenberger mit Blick auf die Junghegelianer und ihre Religionskritik der Frage nachgehen: "Ist eine Reformation des Christentums ohne Judenhaß möglich?"

Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch über diese dunkle Seite Martin Luthers und auch über die heutigen Umgangsweisen damit. Es wird dabei auch zu fragen sein, wie weit der Stand der historischen und theologischen Fachdiskussionen zum Thema die kirchliche und nichtkirchliche Öffentlichkeit erreicht hat.

Die "DenkWege zu Luther" unterstützen gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung diese Initiative und laden Sie herzlich ein, sich an einer kontroversen Diskussion zu beteiligen.

Literaturempfehlung:
Thomas Kaufmann: Luthers »Judenschriften«. Ein Beitrag zu ihrer historischen Kontextualisierung. Tübingen: Mohr Siebeck 2011.
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