Dichter Bodennebel über Wittenberg - Irrtum!!!

Die Zeit des Verbrennens von Gartenabfällen hat begonnen

Freitag, 18. Oktober 2013, 15.30 Uhr im Wittenberger Mittelfeld. Den Blick nach Nordosten gerichtet, offenbart sich ein wunderschöner Herbsttag. Leicht bewölkter Himmel, Sonnenschein und eine leichte Brise lassen kaum Wünsche offen. Nur ein unangenehmer Geruch liegt in der Luft. Dessen Ursache nachgehend, wandert das Auge in Richtung Westen/Südwesten. Als hätte jemand Nebelkerzen gezündet, wabern über dem Erdboden dichte Schwaden und die Sicht verringert sich auf zeitweise unter 100 Meter. Brandgeruch liegt in der Luft, der sich zunehmend intensiviert. Also Großfeuer in der Kleingartenanlage? - Weit gefehlt, die Brennzeit hat begonnen. Im Gegensatz zu den meisten Landkreisen und Städten von Sachsen-Anhalt ist es in der Stadt des Weltkulturerbes jedermann erlaubt, sich auf diese Art und Weise seiner (hoffentlich ausschließlich) Gartenabfälle zu entledigen. Nicht nur, das sich die niedergehenden Rauchpartikel als hässlicher Film auf Gebäuden, Pflanzen und Fahrzeugen absetzen, auch die Anwohner selbst sind betroffen. Insbesondere Kleinkinder, alte Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen haben zu leiden.
Liebe Verantwortliche der Kreisverwaltung: Bitte nehmen Sie sich die Zeit, in den nächsten Tagen in den Gartenanlagen verstärkt nach dem Rechten zu sehen. Vergessen Sie aber bitte nicht, vorher die Scheibenwaschanlage Ihres Autos nachzufüllen und die Nebelscheinwerfer zu kontrollieren!
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