Jahrelange Verschwendung von Steuergeldern

Lutherstadt Wittenberg: Katasteramt | Das ehemalige Katasteramt in Wittenberg steht seit März 2006 leer, das angrenzende Grundstück verwildert

Im Jahre 1998 erfolgte in der Wittenberger Fabrikstraße die grundlegende Sanierung eines ehemaligen Arado-Gebäudes zwecks Nutzung als Katasteramt durch das Land Sachsen-Anhalt. Diese Maßnahme war mit einem Kostenaufwand von rund 2,6 Millionen Euro verbunden.
Anfang 2006 vollzog sich der Umzug der entsprechenden Behörde nach Dessau, in dessen Folge das Gebäude dem Leerstand preisgegeben war.
Am 7.10.2006 berichtete die MZ unter der Überschrift "Chancen für ein leeres Haus" und unter Berufung auf autorisierte Quellen: "Noch in diesem Jahr könnte eine Entscheidung fallen, was mit dem ehemaligen Katasteramt (...) geschehen könnte". Passiert ist seitdem, außer der Aufnahme des Objektes in das "Schwarzbuch" des Bundes der Steuerzahler - nichts.
Die stattliche Immobilie ist u.A. ausgestattet mit Büro- und Versammlungsräumen, angemessener Basis für Kommunikationstechnik, Sanitäreinrichtungen und sieben Garagen. Diese Bausubstanz droht mehr und mehr zu verfallen und es ist anzunehmen, dass sich im Innerern die negativen Auswirkungen des jahrelangen Leerstandes längst bemerkbar machen. Das umgebende Gelände mit seinem einst ansprechenden Bestand an Bäumen und Sträuchern verwildert augenscheinlich und wird nur unzureichend (sporadischer Grasschnitt) gepflegt. Lediglich ein Wachschutz, der weitere Ausgaben verursacht, bestreift kontinuierlich das Gelände.
In Anbetracht klammer Landeskassen und dem Ruf nach ständigen Einsparungen sollten schnellstens Wege gefunden werden, einen Nachnutzer zu finden, um dem Verfall Einhalt zu gebieten und laufende Kosten zu minimieren
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