Sorgloser Umgang mit Streusalz

In diesen kalten Tagen kann man immer wieder beobachten, wie insbesondere in Wittenberg Streusalz in rauen Mengen auf Straßen aber auch auf Fußwege und vor Einkaufszentren oft zentimeterdick verteilt wird. Dabei kommt es offensichtlich nicht darauf an, ob Eis zu lösen ist oder überfrorene Nässe ein Gehen erschweren könnte.
Nein, bei trockenen Wegen oder auch nur 0,5 cm lockerer Schneeauflage wird offensichtlich ohne zu prüfen routinemäßig Salz verteilt, vermutlich nur von der Temperatur gesteuert. Dabei nehmen die Mengen oft beachtliche Größenordnungen an, was dazu animieren könnte, mit einer Schaufel liegengebliebene Salzhaufen einzusammeln.
Dabei wird sich nicht nur auf befestigte Fußwege oder Pflasterflächen beschränkt, nein selbst auf unbefestigten mit Bäumen bestandenen Pfaden (wie z. B. zwischen Neukauf und Stadthalle) wird das Salzkorn fleißig verteilt. Sehr zum Nachteil der angrenzenden Vegetation, der leidenden Viebeiner, deren Pfötchen schmerzende Risse erhalten, der befestigten Oberflächen und nicht zuletzt dem Grundwasser, denn irgendwo bleibt ja das Salz, wenn es durch Regen aufgelöst transportiert wird.
Vermutlich spielt auch die kostenmäßige Seite des Salzeinsatzes bei den Verantwortlichen keine Rolle. Hier sollte doch im Interesse der Umwelt schonend agiert werden. Daran möchte ich hiermit erinnern. G. Dörre Rehsen
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