Größte Pferderasse der Welt zurück in Wittenberg

und stets die Kamera im Blick
Lutherstadt Wittenberg: Koppel | Mein Name ist Janine Haubenreißer (26). Ich bin mit der Zucht der größten Pferderasse der Welt, dem Shire Horse, aufgewachsen. Nach langer Abwesenheit habe ich meine Shire Horse Stute Bella wieder nach Wittenberg geholt. Seit Februar 2013 lässt sie den Boden in Trajuhn zittern. Mit ihren gerade einmal 3 Jahren ist sie bereits über 1,70m groß. Über den Rücken kann ich ihr mit meinen 1,69m nicht mehr schauen. Sie ist mit ihrer Größe kein übergroßes Monster, kann einem aber dennoch erheblichen Respekt einflößen, wenn sie mit donnernden Hufen bei derzeit knappen 650 kilo auf einen zukommt.

Ein Shire Horse zählt zu den Spätentwicklern, so dass sie in der Regel erst mit teils 7 bis 9 Jahren voll ausgewachsen sind (und eine Schulterhöhe von über 2m erreichen können). Wer also bereits das schwarze Pferd mit dem einzigartigen Gesicht in Wittenberg sehen konnte, der wird es wohl in 3 Jahren nicht mehr wieder erkennen. Dann erst ist Bella in Größe und Masse vollkommen ausgewachsen. Das "kleine" Mammut in Trajuhn zählt damit selbst noch zu den kleinen Kindern, dennoch wird sie bereits langsam an die Arbeit eines Showpferdes gewöhnt und wir freuen uns über jeden Besucher. Aktuell feilen wir an kleinen Zirkuslektionen, aber das "Fange-spielen" beherrschen wir seit Kinderstube.

Der Ursprung des Shire Horses liegt im Mittelalter. Um 1066 tauchten Sie erstmals in den englischen Büchern auf. Gezüchtet wurden sie als eine Art mittelalterlicher Panzer. Sie mussten ihren Ritter in voller Rüstung lange Strecken tragen und sollten genug Kraft für eine anschließende Schlacht haben. Mit ihrem mächtigem Trabb und selbst voll gepanzert walzten sie gegnerische Truppen nieder. Heutztage werden sie in keiner Schlacht eingesetzt, dafür dürfen sie aber das Londoner Bier ausfahren. Entgegen aller Vermutungen ist der Transport mit Shire Horses im Stadtverkehr günstiger als ein moderner Lkw. Übrigens: Die Biermarke auf Londons Straßen erkennt man jeweils an der Farbe der Shire und des angelegten Schmuckes.
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4 Kommentare
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Melanie D. aus Salzatal | 03.09.2013 | 09:05   Melden
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Peter Losch aus Quedlinburg | 03.09.2013 | 11:06   Melden
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Janine Haubenreißer aus Streetz | 03.09.2013 | 21:51   Melden
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Melanie D. aus Salzatal | 06.09.2013 | 10:52   Melden
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