Hobbyradler mit Mönch Johann Tetzel (alias Falk Kubitza) auf dem Weg nach Wittenberg

Über 30 Gleichgesinnte machten sich am heutigen Tag auf dem geschichtsträchtigen Luther-Tetzel-Weg von Jüterbog nach Wittenberg. Auf dem 48 Kilometer langen Weg pilgerten vor 500 Jahren die Gläubigen in der umgekehrten Richtung - aus Wittenberg, wo Martin Luther wirkte, nach Jüterbog, wo Tetzel mit seinen Ablassbriefen Schutz vor dem Fegefeuer versprach. Das war der letzte Anstoß für Luthers 95 Thesen.

Auf ihrem Weg nach Wittenberg besichtigten die Teilnehmer der Radtour vier Dorfkirchen: die Feldsteinkirche in Dennewitz, das spätromanische Gotteshaus in Seehausen, die Kirche in Naundorf sowie die Kirche in Zahna. Kurz nach 15 Uhr erreichten die Radler die Wittenberger Schlosskirche, wo sie vom Bürgermeister der Stadt Jochen Kirchner begrüßt wurden.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 23.05.2017
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