Zum Artikel: Nichtwählen?

Ich nutze meine demokratische Meinungsfreiheit , um zu diesem Artikel über das Wahlrecht, Statistiken Wähler / Nichtwähler ein paar Gedanken zu vermitteln.
Nicht wählen zu gehen und dann über die Politik schimpfen ist ja eine allgemeine Erscheinung. Wer nicht den Weg zur Urne findet (was nur einige Minuten dauert), brauch sich im Nachhinein auch nicht über den Wahlausgang zu beschweren. Um den amtierenden Politikern seinen Unmut in Form eines Denkzettels auszudrücken, ist es daher sinnvoll einer anderen Partei seines Vertrauens die Stimme zu geben.

Die Resignation zur Wahl unter der Bevölkerung hat meiner Meinung nach viele Ursachen, die von den Politikern selbst hervorgerufen werden.
Zum einen werden von den Kandidaten kaum öffentliche Veranstaltungen für persönliche Auskünfte zu Fragen und Sorgen der Bürger und Vorstellung des Wahlprogrammes angeboten. Woher soll der Wähler dann wissen, was der Politiker versucht umzusetzen und im Sinne des Normalbürgers zu verbessern? Viele Vorschläge der Bevölkerung z.B. zur Verbesserung der momentanen Lebensverhältnisse gelangen somit nicht an diejenigen, die es nach oben weitergeben und Änderungen herbeiführen können.
Die nächste Problematik besteht durch Lobbyisten und Interessengemeinschaften der Großindustrie. Durch sie wird enormer Einfluss auf den Ausgang der Wahl genommen. Deshalb der Wählerfrust: 'Warum soll man wählen gehen? Andert sich sowie nichts.'

Wenn wirklich mal Projekte zur Verbesserung der Lebenslage (Infrastruktur, Bildungssektor u.a.) angekurbelt werden, dauert es viel zu lange bis zur Umsetzung. Nach Ablauf der Legistaturperiode (5 Jahre) sind wieder andere dran und Altes wird nicht übernommen oder weiter umgesetzt. Somit stauen sich immer mehr Probleme auf, die letzten Endes abgewiesen oder einfach verworfen werden.
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