Vom Quellgebiet der Fuhne zu den Winterlingen im Schlosspark Ostrau

na wo ist sie denn
 
Fuhne zwischen Schortewitz und Mösthinsdorf in Richtung Osten und...
Zehbitz: Quellgebiet Fuhne | Bedingt durch das Wetter habe ich heute die letzte Exkursion nach Ostrau und Cösitz vom 16. Februar wiederholt, wenn auch deutlich ausgedehnter als damals. *,**)
Da mir klar war, dass die Köpfchen der Winterlinge vormittags noch geschlossen sind, unternahm ich deshalb in entgegengesetzter Fahrtrichtung zuerst einen erneuten Abstecher in das Quellgebiet der Fuhne.
Ob ich wohl diesmal bezüglich der Bifurkation mehr Glück haben würde als beim letzten Versuch??
http://www.mz-buergerreporter.de/zehbitz/lokales/w...
Ausgerüstet mit einem Joggingstock (zur Beseitigung eventuellen Unrates in den Bächleins), mit Papierschnipseln und Holzstückchens fuhr ich los.
Am Parkplatz beglückte mich als erstes ein großer Tuff von Schneeglöckchen. Felder und Wege schienen seit meinem letzten Besuch beräumt. Und an vielen Stellen hatten die Kopfweiden schon einen Verjüngungsschnitt verpasst bekommen. Der Weg zur Einmündung des Entwässerungskanals in die Fuhne war dieses Mal relativ einfach (Wiese zwar stark vernäßt, aber ohne hohem Gras wie im Sommer).
Kanäle und Fuhnebach waren auch gesäubert. Eine deutliche Strömung lies Freude aufkommen. Doch komischerweise trieben an der Einmündung des Entwässerungskanals alle meine zur Wasser gelassene „Schiffchen“ nur ostwärts Richtung Mulde. Gab es in die anderer Richtung größere Hindernisse???

Mein nächstes Ziel war das Vogelparadies NSG Cösitzer Teich***) .
Diesmal näherte ich mich dem Teich mit mehr Glück von Norden, leider ließen mich die Kormorane, Wildenten und wenigen Schwäne wieder nicht auf Fotoschussweite an sich heran.

Bevor ich nochmals den Schlosspark Cösitz einen Besuch abstattete (mehr dazu im nächsten Teil) lief ich zu Fuß, vorbei an mehreren Parkeingängen, auf dem Fuhneradweg ca. einen Kilometer bis zur Fuhne.
Schon etwas stattlicher führt die Fuhne südlich vom schon etwas mehr Wasser
Auch hier (wie auch später) musste ich feststellen, dass der sogenannte Fuhneradweg leider die Fuhne meist nur kreuzt.
Hier entdeckte ich am Wege auch eine nette Tafel. Da der Text leider nur noch schwer erkennbar war, gebe ich ihn hier besser lesbar noch einmal wieder:

ACHTUNG WANDERER

EINE BITTE

LENKE MÖGLICHST DEINE SCHRITTE
NIE ZUWEIT VOM WEGE FORT
DU KANNST HIER VOM GROSSSTADTHASTEN
NAH AM WEGE RUHIG RASREN
ABER HEILIG SEI DER ORT
WO IN STILLEN WALDESECKEN
HIRSCHE REHE SAUEN STECKEN
WO IM MÄRZ ZUR MAIENZEIT
MUTTERWILD MIT MUTTERSORGEN
JEDEN ABEND JEDEN MORGEN
FRIEDE SUCHT UND SCHWEIGSAMKEIT
LASS DICH NIE DAZU VERFÜHREN
JEMMS JUNGWILD ANZURÜREN
WAS IM WALDE GEBOREN IST
IST DEM GROSSEN GOTT BEGEGNET
UND AUCH DU SEIST GOTTGESEGNET
WENN DU FOGSAM SCHWEIGSAM BIST!


Ca. acht Kilometer westwärts zwischen Schortewitz und Mösthinsdorf (Bild 1 bis 3) war die Fuhne dann schon ein beachtliches Bächlein.

Abschließend nur noch fünf Schnappschüsse vom Schlosspark Ostrau. Wie lange wohl mögen uns bei Sonnenschein die Winterlinge noch erfreuen??? An einer Stelle, am nördlich gelegenen Teich mit vier stattlichen Sumpfzypressen entdeckte ich auch eine kleine Stelle mit Krokussen.

* http://www.mz-buergerreporter.de/ostrau/natur/ein-...
**) http://www.mz-buergerreporter.de/zoerbig/lokales/e...
***) http://www.mz-buergerreporter.de/zoerbig/natur/sch...
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